Globalfoundries mit Problemen bei der 32nm-Fertigung

Dass die kommenden Prozessoren auf Basis der neuen "Bulldozer"-Architektur in 32 Nanometern gefertigt werden, das ist schon seit einiger Zeit bekannt. Offenbar kämpft Globalfoundries zurzeit aber noch mit Problemen bei der Fertigung, denn AMD macht Druck.

Bisher war es so, dass AMD pro Wafer einen festen Preis zahlte. Angesichts der guten Ausbeute bei den 45-Nanometer-Chips stellte dies auch kein Problem für den Hersteller dar. Anders soll es nun aber bei den Pendants in 32 Nanometer Strukturgröße ablaufen. Hier soll sich der Preis zunächst nach den jeweiligen Yields, also der Anzahl an funktionierenden Chips pro Wafer, richten. Erst 2012 will man sich wieder auf einen festen Preis einigen.

Das alles lässt natürlich die Gerüchteküche brodeln. So wird vermutet, dass Globalfoundries aktuell doch noch mehr Probleme mit der neuen Fertigungsgröße hat als man bisher verlauten lies. Des Weiteren sollen die Geldspritzen von AMD, welche selbst Anteile an Globalfoundries halten, in diesem und im kommenden Jahr noch höher ausfallen als im letzten Jahr (1,2 Milliarden US-Dollar). Erwartet werden hier in diesem Jahr Zahlungen im Gesamtwert von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar. 2012 soll dieser Betrag sogar noch auf bis zu 1,9 Milliarden US-Dollar steigen.

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Reinhard Moser

Datum:
04.04.2011 | 10:46 Uhr
Rubrik:
Hardware
Tags:
32nm AM3+ AMD Bulldozer CPUs Globalfoundries Prozessoren Zambezi

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