Corsair setzt ab sofort auf 25nm-Flashspeicher

Auch Corsair setzt nun auf den neuen Flashspeicher, welcher in 25 Nanometern gefertigt wird. Durch die kürzere Lebenserwartung der Chips müssen jedoch einige kleine Abstriche gemacht werden.

Ab sofort verbaut auch Corsair die neuen NAND-Speicherchips mit 25 Nanometer Strukturgröße in ihren Solid State Drives. Da diese erfahrungsgemäß allerdings eine kürze Lebensdauer als bisheriger Flash-Speicher haben, musste Corsair ein wenig tricksen, um der SSD kein frühzeitiges Ableben zu bescheren. So vertraut der Hersteller auf einen SF-1200-Controller von SandForce, welcher dank Echtzeit-Datenkompression die Schreibbelastung deutlich verringern soll. Die sequenziellen Transferraten sind dabei ein klein wenig gesunken und betragen und 280 MByte/s lesend und 270 MByte/s schreibend.

 

Aufgrund eines höheren Reservespeichers fällt zudem die Kapazität etwas geringer aus - eine SSD mit bisher 120 GByte kann so zum Beispiel nur noch 115 GByte nutzen. Damit die Käufer keine unangenehme Überraschung erleben, hat Corsair neue Produktnamen vergeben. So kommt die Corsair F120 ab sofort unter dem Namen "F115A" in den Handel, die Corsair F80 beispielsweise als "F80A". Der Preis ist allerdings beinahe gleich geblieben. In unserem Preisvergleich ist die neue Corsair F115A für rund 180 Euro zu haben, die F80A für knapp 150 Euro. Die Modelle mit 40, 60, 180 und 240 GByte sollen Ende März eine Umstellung erfahren.

 

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Reinhard Moser

Datum:
22.02.2011 | 12:24 Uhr
Rubrik:
Hardware
Tags:
Corsair SandForce Solid State Drive SSD

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