Amazon wird vermutlich nicht per Drohne ausliefern

Den Wunsch Bestellungen per Drohne auszuliefern, wird sich für Amazon nicht erfüllen. Neue Regeln der Luftfahrt-Behörde FAA weisen Amazon - zumindest in den USA - in die Schranken.

Der Versandhandel Amazon verfolgt seit längerer Zeit das Vorhaben, Lieferungen per Drohne zu verschicken. Dafür liefen auch bereits erste Tests an, die den Plan konkreter werden ließen. Eine Luftfahrtbehörde macht nun den  Plänen des Groß-Versands (vorerst) einen Strich durch die Rechnung. Die zukünftigen Regelungen der Federal Aviation Administration (FAA) beinhalten Regulierungen, die die Lieferung per Drohne für Amazon fast unmöglich machen.

Voraussetzung wird zum Beispiel sein, dass der Pilot der Drohne mindestens 17 Jahre alt sein muss, und eine FAA-Lizenz besitzen muss. Diese Lizenz ist an einen Wissenstest geknüpft, der alle 24 Monate erneuert werden muss.

Außerdem sollen die Drohnen nur tagsüber starten und nicht höher als 150 Meter und schneller als 160 km/h fliegen. Der Pilot muss zudem ständigen Sichtkontakt zu dem knapp 25 Kilo schweren Luftfahrzeug haben, was einen Drohneneinsatz unattraktiv machen wird. Einem Drohnenpiloten ist es außerdem verboten, mehr als ein Fluggerät gleichzeitig zu steuern.

Amazon will sich von den Gesetzes-Entwürfen nicht abschrecken lassen und kündigt an, die Entwicklung dort fortzusetzen, „wo uns die nötige gesetzgeberische Hilfe zur Verfügung steht“.

Wir werden die Entwicklung weiter gespannt beobachten.

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