Das Kepler-Portfolio ist aktuell mit drei High-End-Karten nicht wirklich ausgewogen gestaltet und bietet weniger gut betuchten Spielern keine Alternative zur Radeon-Konkurrenz in der Mittelklasse. Die dürfte sich laut neusten Gerüchten in Kürze ändern, denn angeblich stehen die GTX 660, GTX 660-Ti, GT 650-Ti und GT640 für August in den Startlöchern.
Im August dürften auch Spieler in den Genuss der Kepler-Architektur kommen, die nicht gewillt sind, deutlich über 300 Euro für eine Grafikkarte berappen zu müssen. Nach neusten Gerüchten wird Nvidia im nächsten Monat vier weitere Modelle der GT/X-600-Serie vorstellen. Dazu gehört unter anderem die GTX 660-Ti, die wie die bisherigen Kepler-Grafikkarten auf die GK104-GPU setzen soll und 1.344 CUDA-Cores beinhaltet. Demnach gäbe es zur GTX 670 in dieser Hinsicht keinen Unterschied. Doch das Speicher-Interface wird angeblich auf 192-bit verringert. Auch die Taktraten dürften deutlich unter denen der GTX 670 liegen. Preislich sollen 300 bis 320 US-Dollar fällig werden.
Die etwas abgespecktere GTX-660-Version ohne das Kürzel "Ti" wird laut Quelle auf dem bisher unbekannten GK106-Chip basieren und 1.152 CUDA-Core mit sich bringen. Die Anbindung des Speichers erfolgt dennoch über "nur" 192-bit. Selbiger wird aller Voraussicht nach mit einer Kapazität von 1.536 Megabyte aufwarten können. Der Preis soll bei immerhin noch 200 bis 250 US-Dollar liegen.
Mit 120 bis 160 US-Dollar ist die GT 650-Ti noch einmal günstiger, kann aber lediglich mit 960 ALUs 3D-Bilder berechnen. Als Basis soll auch hier die GK106-GPU zum Einsatz kommen. Nvidia sieht dabei ein 192-bit-Speicher-Interface vor. Der VRAM wird mit einem Gigabyte nicht sehr üppig ausfallen. Eine GDDR5-Version der bereits vorgestellten GT 640 scheint ebenfalls in Planung. Der Preis dürfte knapp 20 US-Dollar höher als bei der DDR3-Variante ausfallen.
Obwohl es sich bei den genannten Fakten lediglich um Spekulationen handelt, dürften trotzdem ein paar wahre Details darin stecken. Eventuell können wir uns daher im August auf eine Vielzahl neuer Kepler-Modelle freuen, die auch für den kleinen Geldbeutel geeignet sind.
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