Nvidia Geforce GTX 680: GPU-Z-Screenshot aufgetaucht (Update: Screenshot ein Fake! Weitere Infos aufgetaucht)

Noch immer gibt es kaum Informationen zu Nvidias Kepler-Grafikkarten. Doch erste Gerüchte sprechen von einem GK104-Ableger Ende des ersten Quartals 2012, der die aktuelle Radeon HD-7900-Sparte bedrängen soll. Kürzlich ist ein mutmaßlicher GPU-Z-Screenshot zum kommenden GK110-Pendant aufgetaucht, der einige vermeintliche Details offenlegt.

Nvidias 28-Nanometer-Generation Kepler ist bisher ein fast unbekanntes Mysterium. Doch ein vermeintlicher GPU-Z-Screenshot soll nun erste Details der GTX 680 preisgeben. Demnach steigt die Anzahl der Cuda-Cores angeblich auf 1024 und die der Transistoren auf sechs Millionen. Dies Entspricht gegenüber der Geforce GTX 580 einer Verdoppelung der Schaltungen und Recheneinheiten. Natürlich wird Nvidia AMD in nichts nachstehen und den PCI-Express-3.0-Standard implementieren.

Der zwei Gigabyte umfassende GDDR5-Speicher soll über ein 512-bit breites Interface an dem Kepler-Chip angebunden sein. Zu den Taktraten gibt es bisher jedoch noch keine Infos. Ein wichtiges Detail ist die Revisionsnummer "A2". Laut Nvidia selbst gab es bei den A1-Versionen noch Probleme, die zur Verschiebung Keplers geführt haben. 

Ob der Screenshot Original oder Fälschung ist, lässt sich schwer beweisen. Die aktuelle GPU-Z-Version dürfte die vermeintlichen Kepler-Ableger noch nicht erkennen. Zudem ging in den früheren Spekulationen die Bezeichnung "GK104" und nicht "GK110" voran. Ebenso zeigte eine offizielle Folie von Nvidia eine andere Produktnummerierung: Anstatt der GTX-600-Bezeichnung, wurden die Karten mit der Ziffer "7" angeführt. So soll der Bezug zu den aktuellen Radeon-Kontrahenten besser zur Geltung kommen.

Update (06.02.2012)

Wie sich mittlerweile herausstellte, ist der oben gezeigte GPU-Z-Screenshot eine Fälschung. Dies ließen sich die Kollegen von Tweak-PC durch den GPU-Z-Autor "W1zzard" bestätigen, der das Bild als Fake identifizierte.

Weiteren Gerüchten zufolge wird Nvidias Kepler-Flaggschiff die Tahiti-Konkurrenz in Sachen Performance deutlich überholen. An dieser Stelle wird von einem Leistungsplus von bis zu 45 Prozent ausgegangen. Gegenüber dem Radeon-Pendant, wird der kommende Geforce-Ableger anstatt 365 mm² satte 550 mm² Chipgröße erreichen. Obwohl die Fertigungstechnik wie bei AMD auch in 28 Nanometern Strukturbreite erfolgt, dürfte die Leistungsaufnahme der Nvidia-GPU deutlich höher ausfallen und damit auch die Wärmeabgabe und Lautstärkeentwicklung. Die Taktrate des GK110-Chips soll bei 850 Megahertz liegen. Der Speicher hingegen wird aller Voraussicht nach mit 2.750 Megahertz arbeiten. Letzterer soll eine Kapazität von zwei Gigabyte aufweisen und über ein 512-bit breites Interface Daten austauschen.

Obwohl die Kalifornier selbst eine Folie veröffentlichten, auf der die kommende Generation als 700er-Serie bezeichnet wird, gehen Spekulanten eher von einer GTX 680, GTX 670 und GTX 690 aus. Letztere soll satte 999 US-Dollar kosten. Die vermeintliche GTX 680 hingegen immer noch 649 US-Dollar.

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Holger Dassler

Datum:
30.01.2012 | 11:35 Uhr
Update:
06.02.2012 | 09:35 Uhr
Rubrik:
Grafikkarten
Quelle:
OClab
Tags:
28 nm Fake Geforce GK104 GK110 gpu Grafikkarte GTX 580 GTX 680 GTX 780 Kepler nvidia Revision A2

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