Nvidia präsentierte bereits vor einiger Zeit mit der Geforce GTX 690 eine imposante Dual-GPU-Grafikkarte auf Kepler-Basis. Nun legt Asus nach und stellt auf der Computex 2012 in Taipei die Mars III vor, die auf zwei vollwertige GTX-680- respektive GK104-Chips setzt und satte acht Gigabyte Grafikspeicher mitbringt.
Obwohl am Asus-Stand heute Morgen ein abgedunkeltes Showcase mit der Aufschrift "Mars III" zu sehen war, fehlte von der eigentlichen Karte jede Spur. Erst am Nachmittag konnten die Messebesucher ein frühes Sample des Dual-GPU-Monsters besichtigen: Im Vergleich zur Mars II, kommt die dritte Generation des hochgezüchteten Pixelbeschleunigers mit einem Dual-Slot-Kühler aus, der drei Lüfter beinhaltet. Nichtsdestotrotz verbirgt sich darunter wieder eine selbstentwickelte Platine mit einigen imposanten Besonderheiten: Zum Einen arbeiten laut Asus zwei vollwertige GK104-Chips auf dem PCB, wie sie auch bei der GTX 680 zum Einsatz kommen. Deren Takt liegt mindestens auf dem Niveau des stärksten Kepler-Ablegers, sollte aber beim finalen Produkt deutlich höher ausfallen. Zudem stehen jeder GPU satte vier Gigabyte VRAM zur seite, sodass insgesamt acht Gigabyte Video-Speicher vorhanden sind. Auch die Spannungsversorgung wurde verbessert: Pro Grafik-Chip sieht Asus acht Phasen vor. Ansonsten erfolgt die Stromversorgung über drei 8-Pin-Anschlüsse, womit theoretisch eine maximale Leistungsaufnahme von 525 Watt möglich wäre. Weitere Infos ließ sich der Produkt-Manager vor Ort nicht entlocken.
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Auch einen genauen Preis konnte man nicht nennen. Dennoch peilt Asus den Marktstart der mit Sicherheit sehr teuren Karte im dritten Quartal dieses Jahres an. Natürlich wird es auch wieder eine Limitierung der Stückzahl samt passendem Zertifikat geben.
Update (06.06.2012)
Auf dem heutigen Asus-Event im Headquarter zeigte der Hersteller weitere detaillierte Infos zum kommenden Dual-GPU-Kracher. Demnach wird das zukünftige Flaggschiff mit 1.006 Megahertz Takt pro GPU aufwarten können und somit deutlich schneller als eine GTX 690 agieren. der acht Gigabyte umfassende VRAM liegt mit 3.004 Megahertz auf Referenz-Niveau. Ansonsten bringt der Hersteller eine 16+4-Phasen-Spannungsversorgung auf das PCB.
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