Cooler Master mit zwei neuen Modellen der Elite-Serie

Cooler Master stellt zwei neue Gehäuse der Elite-Serie vor und erweitert damit das Portfolio an Budget-Gehäusen für den eher preisbewussten Käufer. Mit dem angesetzten Preis von jeweils unter 40 Euro versucht der Gehäusespezialist mit gewohnter Qualität und großzügigem Platzangebot zu punkten.

Der taiwanesische Kühler- und Gehäusespezialist Cooler Master stellt zwei neue Modelle der Elite-Serie vor. Mit dem Elite 372 wurde ein konventioneller Midi-Tower aus Stahl mit einer Front aus Kunststoff gezeigt. Neben Mainboards bis hin zum ATX-Format nimmt die Hardware-Behausung bis zu sechs 3,5-Zoll- sowie drei 5,25-Zoll-Laufwerke auf. Die Montage der Geräte in diesem Format gestaltet sich durch das werkzeuglose System denkbar einfach. Ein Hauptaugenmerk wurde seitens Cooler Master auf die Kompatibilität mit überlangen Grafikkarten gelegt. Im jüngsten Gehäusespross der Elite-Serie lassen sich aktuelle High-End-Grafikkarten wie eine AMD Radeon 6990 verbauen. Die Pixelbeschleuniger dürfen also maximal 31,5 Zentimeter lang sein. Allzu ausladende Prozessorkühler können im Elite 372 hingegen nicht verbaut werden. Hier beträgt das Limit 16,3 Zentimeter ehe sich die Seitenwand nicht mehr schließen lässt. Ab Werk spendiert Cooler Master dem Gehäuse einen 120-Millimeter-Propeller am Heck, insgesamt lassen sich sechs weitere Lüfter verbauen. Das I/O-Panel fällt - wie zu erwarten war - eher bescheiden aus. Zwei USB-2.0- sowie die obligatorischen Audio-/Mikrofonbuchsen lassen sich an der Front finden. Mit nur 4,6 Kilogramm ist dieses Gehäuse zudem auch noch ein Fliegengewicht.

Etwas unkonventionell kommt dagegen das Elite 361 daher. Die Besonderheit bei diesem Modell liegt darin, dass man das Gehäuse samt Hardware stehend oder liegend nutzen kann. Ebenfalls lassen sich Mainboards bis hin zum ATX-Format verbauen. Insgesamt finden fünf 3,5-Zoll- und ein 5,25-Zoll-Laufwerk ihren Platz. Die Anzahl der ab Werk verbauten Lüfter, die Anzähl der Lüfterplätze sowie die Ausstattung des Frontpanels gleichen dem des oben vorgestellten Elite 372. Mit 31,2 Zentimetern lassen sich auch im Elite 361 durchaus lange High-End-Pixelbeschleuniger verbauen.

Mit einem Preis von 35,70 für das Elite 361 und 39,90 Euro für das Elite 372 sind beide Gehäuse an die eher preisbewusste Käuferschaft gerichtet.

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