Take Two: Kein Spiel mehr ohne Mikrotransaktionen

Immer mehr und mehr Spiele setzen auf kostenpflichtige Zusatzinhalte für einen meist geringen Preis - die sogenannten Mikrotransaktionen. Laut Take Two, dem Publisher von GTA 5, ist dies erst der Anfang. Man geht davon aus, dass in Zukunft kein Spiel mehr ohne dieses Feature erscheinen wird.

Bei Entwicklern immer beliebter, bei Spielern immer kontroverser: Die Mikrotransaktionen. Zusatzfeatures in Spielen, welche man für Echtgeld hinzukaufen kann. Take Two, der Publisher von GTA5, hat nun seine Gewinne für die Investoren bekannt gegeben. CEO Strauss Zelnik sagte dazu, dass man einen profitablen Weg gefunden habe und diesen in Zukunft weiter begehen möchte. Für den Spieler bedeutet das: Mehr DLC's und Mikrotransaktionen.

Bei Ubisoft ist die Situation kaum anders, dort hat man kürzlich ebenfalls die Quartalszahlen für die Investoren veröffentlicht. In der ersten Hälfte des Finanzjahres 2018 wurde ein Umsatz von 342,6 Millionen US-Dollar erzielt. Davon belaufen sich 175 Millionen US-Dollar nur auf Einnahmen durch DLC's, Season Pässe und Abonnements. Kurz gesagt: Mikrotransaktionen machen bei Ubisoft 51 Prozent vom Umsatz aus.

Gleiches zeichnet sich bei EA Games und Blizzard ab. Activision Blizzard schaffte allein durch Ingame-Käufe einen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar im dritten Quartal 2017. Bei diesen Zahlen ist es kaum vorstellbar, dass Zukünftige Spiele ohne kostenpflichtige Zusatzinhalte oder DLC's erscheinen werden. Letzten Endes sind die Spieler jedoch selbst dafür verantwortlich, denn wenn diese Marketingstrategie nicht gefruchtet hätte, gäbe es nun keine kontroversen Diskussionen darum.

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