Sony beendet Herstellung von Spielemodulen für PS Vita

Sony wird zum Ende des Fiskaljahres 2018 keine physischen Spiele für die PS Vita mehr produzieren. Damit deutet sich auch das generelle Ende der mobilen Konsole an.

Wie das Magazin Kotaku berichtet, hat Sony inzwischen bestätigt, dass die Produktion von physischen Vita-Games zum 31. März 2019 beendet wird. Demnach werden letzte Aufträge zur Herstellung von Modulen bis zum 15. Januar 2019 angenommen. Jedoch werden auch danach vorerst weiterhin digitale Kopien von Vita-Spielen verkauft.

Nach dem Launch im Jahr 2012 kam die PS Vita zunächst gut bei den Gamern an, verlor hierzulande aber schnell an Boden und sah sich mit dem Problem konfrontiert, nicht genügend wichtige AAA-Titel bieten zu können - so viele Nutzer. Sony hingegen sah wegen der geringen Nutzerbasis die Gefahr, dass sich teure AAA-Produktionen nicht lohnen würden. Seitdem wird die Vita von den überwiegend japanischen Entwicklerstudios mit JRPGs, Visual Novels und Indie-Titeln am Leben gehalten. Nichtsdestotrotz ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis Sony den Support für die PS Vita irgendwann komplett herunterfährt.

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Karim Ammour

Datum:
17.05.2018 | 09:55 Uhr
Rubrik:
Gaming Konsolen
Quelle:
Kotaku
Tags:
Ende Playstation PS Vita Sony Spiele teuer titel

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