PSN & XBox Live Angriff: Neuer Verdächtiger in England verhaftet

Das Jahr 2014 wurde von einem schmerzlichen Ausfall des PSN- und Xbox-Live-Netzwerks geprägt. Mit der Zeit stellte sich heraus, dass eine Gruppe von Hackern namens „Lizard Squad“ dahinter stecken soll. Allerdings wurden auch Verbindungen aus Nordkorea festgestellt, die am Angriff beteiligt waren. Die Ermittlungen machten stetige Fortschritte, wodurch nun ein Tatverdächtiger aus England vorerst von der Polizei verhaftet wurde.

Die Hacker-Angriffe auf das PlayStation Network und den Xbox Live-Servern ist nach wie vor ein Mysterium, um das sich viele Theorien ranken. Neben der Hackergruppierung "Lizard Squad" sollen angeblich auch nordkoreanische IT-Profis mit von der Partie gewesen sein. Die Ermittlungen konnten bislang nur grobe Informationen zutage fördern, jedoch waren diese ausreichend, um einen Tatverdächtigen in England zu verhaften. Dieser habe nicht nur unautorisierte Inhalte sowie Zugangsdaten auf seinem Computer gespeichert, sondern auch Inhalte, um Morddrohungen zu verbreiten. Als wäre all dies nicht genug habe der Verdächtige öfters „swatting“ betrieben. Dabei handelt es sich um vorsätzlich ausgeübte Falschmeldungen bei der Polizei, welche daraufhin Häuser der Ziele des Telefon-Streiches stürmen.

Peter Goodman, seines Zeichens Anführer der „Association of Police Officers Cyber Security“, wollte damit ganz klar ein Zeichen setzen, dass solche Delikte nicht ungestraft vorbei ziehen werden. Desweiteren möchte man speziell mit neuen Gesetzen solche Angriffe schwerer bestrafen. Der Präsident der Vereinigten Staaten ging dabei mit einem Beispiel voran und legte bereits einige Gesetzesvorlagen vor, die sich speziell gegen DDos-Angriffe wenden. 

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