Ouya-Konkurrent: Amazon plant angeblich eigene Android-Konsole

Anscheinend möchte sich der bekannte Online-Händler Amazon am Markt der Android-Spielekonsolen beteiligen, was erste Gerüchte rund um ein entsprechendes Gerät des Unternehmens nahelegen. Nach den durchaus erfolgreichen E-Book-Readern und Tablet-PCs würde das die dritte Marktpräsenz im Entertainment-Sektor von Amazon sein.

Einigen Quellen zufolge soll Amazon aktuell an einer Android-Konsole arbeiten, die der Konkurrenz in Form von der Ouya oder GamePop das Leben schwer machen dürfte. Auf Basis von Googles mobilen Betriebssystem wird allem Anschein nach die Benutzeroberfläche komplett überarbeitet sein, was so auch auf den bereits erhältlichen Tablets des Online-Kaufhauses der Fall ist. Schließlich sollen so die eigenen Medienangebote besser an den Mann gebracht werden. Sogar erste Meldungen zu einem Start machen im Netz die Runde: Am 29. November dieses Jahres soll das Gerät offiziell erhältlich sein.

Da die Oberfläche angepasst ist, dürfen exklusive Angebote natürlich nicht fehlen. So soll unter anderem täglich eine kostenlose App oder ein Gratis-Spiel aus dem hauseigenen App-Store angeboten werden. Eine Cross-Plattform-Nutzung bietet sich dank den speziellen Medien-Angeboten wie beispielsweise Lovefilm mehr als an, sodass die bezahlten Inhalte auch auf einem Bildausgabegerät wie dem Fernseher betrachtet werden können. Hinzu kommt der erst kürzlich getätigte Aufkauf der Washington Post durch Amazon, weshalb mit einer gründlichen Überarbeitung des hauseigenen Okösystems zu rechnen ist. Zusammengefasst ist jedoch zu sagen, dass es die durchaus überschaubare und eher finanziell schwache Konkurrenz wie zum Beispiel die Ouya in Zukunft schwer haben wird: Eines der größten US-Unternehmen mit Erfahrung und einer Vielzahl an Entwicklern und Ingenieuren treten gegen kleinere Hersteller in den Ring und dürften denen mit besonders niedrigen Preisen sowie einer deutlich ausgebauteren Systemumgebung den Rang ablaufen und daher von den Kunden eher bevorzugt werden.

Bei Amazon sind Android-Geräte erhältlich.

Kommentare

Muss echt nicht sein, Amazon.

geschrieben am 12.08.2013 um 23:40 Uhr

Wenn man erstmal groß genug ist, meinen viele Firmen ihren Bereich zu erweitern. "Zu viele Köche verderben den Brei", sag ich da nur. Und wenn jemand sowas programmiertechnisches plant, parallel aber soeine verkorkste Website hat (was usability und co anbelangt), dann kann ich nur mit den Augen rollen.....

geschrieben am 15.08.2013 um 07:27 Uhr

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