Oculus Go: Preiswerte VR-Brille soll den Massenmarkt erobern

Mit der Preissenkung der Rift hatte Facebook auf der Hausmesse zur Marke Oculus nicht nur Ankündigungen zu bestehenden Produkten verlauten lassen, sondern gleich ein neues, eigenständiges System gezeigt. Die Oculus Go soll als autarke VR-Brille für Unterwegs gedacht sein.

VR soll in den Massenmarkt kommen - dafür geht Facebook mit Oculus einen Weg, der nicht nur Preissenkungen, sondern neue Produkte mit sich bringen muss. Die Oculus Go soll das Produktportfolio um ein neues Headset erweitern und für 199 US-Dollar Anfang des kommenden Jahrs auf den Markt kommen. Genutzt wird eigens verbaute Technik in der Brille - ein Smartphone ist etwa zum Betrieb hier nicht notwendig. In den Grundzügen ist die Go von Oculus mit den preiswerten Brillen der Konkurrenz vergleichbar: Im Headset ist ein Controller integriert, wobei die Go die "beste Linsentechnik" bieten soll. Einfache Software soll darauf lauffähig sein: Konsumiert werden sollen mit der Go unter anderem weniger leistungsfordernde Smartphone-Games, Social-Media-Anwendungen oder Videos mit Rundum-Blick (360-Grad-Videos).


Ganz klar zielt Oculus mit der Go auf den Massenmarkt, insbesondere auf die Zielgruppe, denen der Zugang zu VR besonders schwer fiel. Der Preis soll attraktiv sein, das Feature-Set Lust auf mehr machen. Apropos Lust auf mehr machen: Im Rahmen der Connect 4 und der Vorstellung der Oculus Go ließ man erste Infos zur nächsten Generation der High-End-VR-Brille ans Tageslicht: Mit dem Codenamen "Santa Cruz" ist bereits die VR-Brille von Morgen in der Entwicklung - größte Neuerung ist die hohe Rechenleistung bei Fernbleiben aller lästiger Kabel. Ein Release-Termin steht zur Hardware allerdings noch aus.

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