Kingdom Come: Deliverance verlor 95% aller Spieler auf Steam - Nutzer nennen Gründe

Kingdom Come: Deliverance galt zum Release als Kandidat für das beste Rollenspiel des Jahres und legte auch einen sehr guten Start hin. Doch inzwischen ist der Großteil der Spielerschaft verloren gegangen, wofür es laut den Spielern mehrere Gründe gibt. 

Mit über einer Million verkauften Einheiten zum Release bei Steam gelang Warhorse Studios ein Meilenstein, den so nur wenige kleine Entwicklerstudios erreichen. Rund zwei Wochen nach dem Start im Februar, als die Marke von einer Million Verkäufen geknackt wurde, war auch der höchste Stand gleichzeitig aktiver Spieler erreicht mit 96.000 Nutzern. Das ist im Vergleich mit Spielen wie Far Cry 5 (92.000 Spieler) ein sehr guter Wert.

Wie WCCFTech berichtete, konnte man den Spielerstand allerdings nicht halten: Er wurde über die Wochen immer schwächer und landete zuletzt auf einem Tiefstand, bei dem über 95 Prozent der Spielerschaft verloren ging. Das ist bei einem Single-Player-Game zwar nicht allzu überraschend, doch im Vergleich konnten sich Spiele wie Witcher 3 oder Skyrim deutlich besser schlagen.

Nun haben sich auch die Nutzer zu Wort gemeldet: Demnach seien viele bereit, das Spiel womöglich erneut (oder weiter) zu zocken. Jedoch seien selbst jetzt nach mehreren Updates immer noch zu viele Bugs im Spiel. Zudem fehle die Möglichkeit, das Spiel nach den eigenen Bedürfnissen anzupassen - Stichwort Mods. Das sei auch der Grund, warum man Titel wie Skyrim selbst mehrere Jahre nach dem Release eher vorzieht. Das Entwicklerteam selbst meint übrigens, dass die Zahl der aktiven Nutzer von Kingdom Come: Deliverance für ein Singleplayer-Spiel derzeit völlig in Ordnung seien.

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