Computex 2018: Zotac erweitert eigene Komplett-System-Serien

Die Computex 2018 war auch für Zotac eine gute Gelegenheit neue Hardware zu zeigen. Genau genommen mehr Hardware im Gehäuse - denn in Planung sind Erweiterungen bestehender Baureihen der eigenen Komplett-Systeme - insbesondere für Spieler.

Zotac war auch der Computex und hat auf dem eigenen Stand den Fokus klar auf Komplettsysteme gelegt. Mit dem ZBoxen fährt der Hersteller schon seit Jahren interessante, besonders kompakte PCs - die recht junge MEK-Seri hingegen darf etwas größer ausfallen, bringt aber mehr Power mit. Der bereits von uns getestete MEK1 bekommt mit aktuellster Hardware einen großen Bruder: Der MEK Ultra ist noch größer, dafür aber noch schneller.

Im Prinzip handelt es sich dabei um ein voll ausgewachsenes Komplettsystem mit Midi-Tower-Abmessungen - doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen: Im Inneren setzt Zotac auf ein großes E-ATX-Board mitsamt des potenten Core i9-7900X mit zehn Kernen und 20 Threads. Als Grafikkarte kommt Nvidias aktuelles Spitzenmodell GTX 1080 Ti zum Einsatz - in diesem Fall eine AMP! Extreme. Die taktet noch höher als die Referenz, kühlt leiser. Mit dabei ist außerdem noch 32GB Arbeitsspeicher, eine 512GB PCIe-SSD und eine 4TB-Festplatte. Als kleinen Bonus kann man hingegen den 32GB Optane-Speicher sehen. Mit Strom versorgt wird das System von einem 1.000 Watt-Netzteil.

Genutzt werden laut Zotac keine proprietäten Bauteile - alles lässt sich zu gegebener Zeit vom Nutzer austauschen, respektive erweitern. Das Glas-Seitenteil lässt sogar einen Blick auf den Innenraum zu. Selbstverständlich plant Zotac die MEK Ultra-Systeme in mehrere Ausstattungsvarianten auf den Markt zu bringen.

Mit dem MEK Mini bleibt Zotac seinen Wurzeln treu: Hierbei handelt es sich um einen recht kompakten Gaming-PC, der anders als der MEK1, nicht so hoch, aber dicker ausfällt. Im Inneren kommt eine Mini-ITX-Platine mitsamt eines Core i7-8700T zum Einsatz. Klein ist auch die GTX 1080 Mini aus dem eigenen Hause. Dazu gibts 16GB RAM sowie je nach Ausstattung eine SSD ab 256GB und eine Festplatte mit dazu. So gesehen ist der MEK Mini eher ein Nachfolger des MEK1.

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