Angespielt: Shootmania Storm

gamescom Special

Auf der Gamescom in Köln konnte man viele kommende Spielekracher anzocken. Ganz abseits davon hat uns ein Spiel besonders gut gefallen: Shootmania Storm. Ubisoft stellte vor zwei Monaten auf der E3 diesen Multiplayershooter von Nadeo vor - und wie der Name schon sagt, sind die Ähnlichkeiten zum sehr erfolgreichen Rennspiel-Pendant Trackmania enorm. Engine, Spielspaß und die Einfachheit konnten uns überzeugen - was euch noch hinter diesem Titel erwartet erfahrt ihr im Folgenden!

Der französische Entwickler Nadeo hat mit der populären Rennspielserie Trackmania einen großen Coup gelandet. Weltweit fahren tausende Spieler auf den verschiedensten Ablegern der Serie auf dem heimischen Rechner um die Wette. Diese Erfolge möchte man weiterführen und bringt mit Shootmania Storm den Ballerspiel-Pendant dazu. Simpel aufgebaut, schnell und actiongeladen, spricht man ein großes Publikum an - auch jene, denen ein gewöhnlicher Shooter überhaupt nicht zusagt könnten mit Shootmania wohl den Einstieg in dieses Genre finden. 

Technisch einfach - wie ein Trackmania

Die Rennspielserie Trackmania verrät auch die technischen Wurzeln des kommenden Shootmania Storm. Bei beiden Titel kommt eine auf DirectX 9 basierende Grafikengine zum Einsatz. Eigentlich auch nicht wirklich verwunderlich, da die Entwickler den Fokus auf größten Multiplayer-Langzeitspielspaß legen möchten. Somit können auch Spieler mit eher schwachbrüstiger Hardware in den Genuss von Shootmania kommen. Grafikfetischisten dürfen sich hier also nicht allzu viel erhoffen.

Klassen oder Skills? Fehlanzeige!

Alle Spieler müssen mit den selben Ausrüstungsgegenständen klarkommen - und das wäre eine Art Lasergun. Eine Personalisierung der eigenen Spielfigur mittels Attributen oder Waffen wie in anderen Shootern wird es in Shootmania Storm nicht geben. Somit sind Gelegenheitsspieler und absolute Pro-Gamer - was die Ausrüstung anbelangt - auf gleichem Level. Dies ist auch eine Parallele zum Rennspiel Trackmania, wo jeder Spieler ein und dasselbe Auto fahren muss.

In der Einfachheit liegt die Würze! 

Normalerweise dauert es eine Zeit lang bis man sich in einem gewöhnlichen Shooter die auswählbaren Waffen und Perks merken und optimal einsetzen kann. Dies entfällt bei Shootmania wie gesagt komplett. Dafür glänzt der Titel mit einem futuristischen "Haudrauf-Geballer" das ehrlich gesagt wirklich Spaß macht und tatsächlich das Zeug zu einem Top-Multiplayer-Spiel hat. Dank eines Punktesystems weiß man, welcher Spieler sich auf welchem Rang befindet. Ferner wissen die hohe Geschwindigkeit und die angenehme Spielephysik zu gefallen. Wir spielten einen Modus, bei dem die jeweilige Seite die Aufgabe hatte, einen im gegnerischen Bereich befindlichen Turm zu besetzen. Nichts leichter als das, dachten wir uns, als wir ohne zu überlegen in das Gebiet der Feinde eingedrungen und sogleich von einem Laserprojektil eines Gegners ausgeschaltet worden sind - genügt hat hierbei ein gezielter Schuss. Daher ist es trotz des einfachen Spielaufbaus wichtig mit Bedacht vorzugehen, um die gegnerische Basis einzunehmen. Womöglich hat sich dieses Spielprinzip schwer gelesen - doch einfacher kann man einen Shooter kaum realisieren!

Online oder auf Lan-Parties ein absoluter Spaß

Wir sind zuversichtlich, dass Shootmania Storm auf Lanparties ein Renner sein wird. Diese Einschätzung bekräftigt auch der ausgerufene Preis von rund 15 Euro. Kaum ein Spiel bietet soviel Spaß für so wenig Geld. In keinem Shooter geht es so simpel und rasant zur Sache. Der Map-Editor lässt - wie auch beim Rennspiel-Pendant Trackmania bei der Erstellung eigener Maps keine Wünsche offen und bietet daher schon kurz nach dem Release unzählige neue Karten.

Zu monoton?

Wohl kaum! Zwar gibt es im Spiel nur eine Waffe und keine Storyline wie üblich, doch muss man bei einem derartigen Titel von diesem "Luxus" absehen. Und ganz ehrlich: Kaum jemand spielt so intensiv die Einzelspielerkampagne von Call of Duty oder Battlefield. Dennoch kommt einem der Gedanke auf, ob nicht bei einem derartig einfachem Spieleprinzip der Titel irgendwann einfach keinen Spaß macht - diese Gedanken sind verständlich, doch sie treffen nicht auf Shootmania Storm zu. Das hat auch Nadeos Trackmania gezeigt - und die Franzosen wissen, wie man einen Spieler packen kann!

Alles in allem bietet Shootmania etwas erfrischend Neues. Keine gewöhnlichen Standardwaffen, eine fiktive, modifizierbare Spielwelt, einfache Hardware-Anforderungen und einen kleinen Preis. 15 Euro soll der Ende 2012 erscheinende Tital von Ubisoft/Nadeon kosten und ein Referenzspiel auf Lanparties werden. Was uns der Shooter noch so bietet und ob sich unser Ersteindruck im kommenden Test bewahrheitet wissen wir in einigen Wochen!

Kommentare

Das Spiel ist Top. Ist nice. Nadeo ist auch ein super Entwickler. Hab die Beta schon mal gezockt. Macht wirklich Spaß und die Mod-Möglichkeiten sind unglaublich groß! :)

geschrieben am 18.08.2012 um 19:20 Uhr

Also Ich hab mir das Spiel auch auf der Gamescom schon angeschaut und kann mir vorstellen das es auf LAN Partys oder so eine Menge Spaß machen wird :D
Also ich denke auch das ich mir das Game hohlen werd sobald es rauskommt ^^

geschrieben am 18.08.2012 um 22:45 Uhr

Und für diese 15 Euro kann man nicht viel falsch machen!
Meistens kosten Spiele, die vergleichbar viel Spaß machen um das dreifache.

Ich werde es mir auch direkt holen ;)

geschrieben am 19.08.2012 um 04:40 Uhr

Sieht gut aus!

"Einfache" Grafik, schnell. Erinnert mich ganz stark an das gute alte Quake 3! ;)

Werde es mir mal angucken, weil für 15€ kann man nicht viel falsch machen. Ich hoffe nur, dass Ubisoft da keinen Mist macht...

geschrieben am 20.08.2012 um 09:52 Uhr

In der ESL wird übrigens zu dem Game schon fleißig gezockt ;) Ligabetrieb müsste aktiv sein, wenn ich das richtig gesehen hab^^

geschrieben am 20.08.2012 um 12:32 Uhr

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