Call of Duty gehört mittlerweile zu einem der bekanntesten Shooter-Titel und steht bei den meisten Spielern ganz oben auf der Wunschliste. Die amerikanischen Spieleentwickler Infinity Ward sowie Treyarch möchten diesen Erfolg weiterführen und zeigen den noch in diesem Jahr erscheinenden Nachfolger auf der Gamescom in Köln. Wir waren dort und haben uns ein Bild von Call of Duty Black Ops 2 gemacht.
"The Future is Black" - mit diesem Motto preist der Publisher Activision den kommenden Shooter-Titel Call of Duty: Black Ops 2 an. Dies kann man wortwörtlich nehmen, da Black Ops 2 in einer fiktiven Kriegswelt im Jahre 2025 spielt. Auf gleich zwei Ständen war Activision auf der Gamescom vertreten und ließ interessierte Besucher und Fachpresse mehrere Runden spielen. Zuvor war allerdings ein großer Gang durch verschiedene Räume nötig, wo Spielmodi, Neuerungen und das aufgebohrte Gameplay verdeutlicht wurden, ehe man endlich an den Controller durfte. Auf der XBOX 360 sind wir letztlich in 3-er Teams gegeneinander angetreten und haben uns einen Eindruck vom neuen Black Ops verschaffen können.
In Sachen Grafik nichts Neues
Noch nie waren die Entwickler Treyarch und Infinity Ward auf höchste Grafikpracht aus. Die Spiele müssen spieletechnisch ansprechend sein und nebenher einen hohen Langzeitspaßfaktor bieten. Auch bei der zweiten Auflage der Black-Ops-Reihe wird der Wert mehr auf Gameplay als auf Technik und Engine gelegt. Daher kommt der neue Ableger - was die grafische Inszenierung anbelangt - eher verhalten daher. Ob Treyarch bei der PC-Version in dieser Hinsicht nachgebessert hat klären wir in einem kommenden Test zu Black Ops 2.
Klassen adé! Medic, Assault und Engineer - All in One!
Call of Duty Black Ops 2 bricht aus dem langweilig gewordenen Muster aus und präsentiert ein neues Klassensystem für ein unverwechselbares und bis jetzt einzigartiges Shooter-Erlebnis. Die altbekannten Klassen wie Assault oder Engineer schaffte Treyarch ab - vielmehr liegt es an dem Spieler selbst die Spielfigur an die eigenen Vorlieben anzupassen. Dabei hat man zehn Punkte von denen jeder einzelnen in einen Perk , eine Waffe oder einen speziellen Ausrüstungsgegenstand investiert werden kann. Dennoch gibt es vier vorgegebene Soldatentypen, die allerdings mehr als Vorlage dienen. Diese Neuerung erinnert leicht an ein RPG, bei dem man die Spielfigur nach dem eigenen Spieltyp anpasst, um so leichter zu überleben - nur eben in einem Shooter!
Wir wählten ein Sturmgewehr und haben diesem ein Laservisier samt Schalldämpfer als Attachements verpasst. Bei der Zweitwaffe fiel die Wahl auf eine Pistole samt Reflexvisier und wir nahmen als Zusatz Rauchgranaten mit. Zuletzt wählten wir einige Perks wie zum Beispiel "awareness" oder "condition", mit denen wir Schritte von unseren Gegner noch leichter wahrnehmen beziehungsweise schneller und ausdauernder laufen können. Auch Waffen - wie sie in ferner Zukunft alltäglich sein sollten - dürfen bei so einem fiktionalen Titel nicht fehlen: Schießende High-Tech-Drohnen, Roboter oder Elektro-Granaten sind ebenfalls auswählbar. Falls dem Spieler Granaten beispielsweise überhaupt nicht zusagen, kann dieser über die Wildcard-Funktion ganz einfach einen weiteren Slot freischalten, um andere Ausrüstungsgegenstände zu verbessern.
Der Umstand mit dem frei wählbaren Inventar des Soldaten bringt einen neue Komponente in einen Shooter, den man bis jetzt nicht kannte. Daher gilt es zu experimentieren, um nach einer gewissen Zeit den richtigen Spielstil zu finden. Um den angepriesenen Langzeitspaß zu garantieren, gibt es in Call of Duty: Black Ops 2 ingesamt 55 Erfahrungs- und Zehn Prestige-Stufen.
Dieses Video wird von unserem Partner HardwareClips gehostet. Das Video-Portal ist spezialisiert auf Videoclips rund um den Computer. Jeder User kann dort eigene Videos hochladen. Vom Messe-Video über Werbespots bis zum eigenen Casecon findet ihr alles auf Hardwareclips.com!
Das eigentliche Spiel: Sehr vertraut und mega viel Spaß!
Bis auf die grundlegenden Neuerungen bezüglich des Klassensystems, fühlt sich Black Ops 2 eben wie ein Call of Duty an. Großer Spielspaß, hohe Geschwindigkeit und das "Haudrauf-Geballer", was viele an der Shooter-Serie schätzen. Vergleichsweise große Maps mit viel Abwechslung, die auch sehr bunt wirken sind sehr schön anzusehen - trotz der angestaubten Technik. In den verschiedenen Spielmodi hatten wir großen Spaß: Bei "Domination" gilt es, eine Basis so lange wie möglich in eigenem Besitz zu halten oder beim typischen "Deathmatch" das Gegenüber zu dezimieren. Besonders hektisch geht es im sogenannten Team-Modus zu, wo sich bis zu sechs Parteien zu je drei Spielern gegeneinander bekriegen. Daher muss besonders hier die Zeitspanne zwischen Aktion und Reaktion ganz kurz gehalten werden, um möglichst lange zu überleben. Und wenn man es nicht schafft gibt es immerhin ein neues mehrstufiges Medaillensystem für das Erreichen von besonderen Kill-Streaks oder anderen Dingen.
Dieses Video wird von unserem Partner HardwareClips gehostet. Das Video-Portal ist spezialisiert auf Videoclips rund um den Computer. Jeder User kann dort eigene Videos hochladen. Vom Messe-Video über Werbespots bis zum eigenen Casecon findet ihr alles auf Hardwareclips.com!
Treyarch bringt Call of Duty einem breiteren Publikum näher
Durch die Veränderungen im Multiplayer-Bereich hebt Treyarch den kommenden Titel auf eine andere Stufe. So gesehen kommen sogar RPG-ler mit dem neuesten Call-of-Duty-Ableger voll auf ihre Kosten. Aber auch Gelegenheitsspieler, welche es in Shootern eher schwer haben, können dank des frei wählbaren Inventars die eigenen Schwächen ausgleichen. Insgesamt hat uns Call of Duty: Black Ops 2 von Activision/Treyarch sehr überzeugen können. Die Geschwindigkeit und der "Ballerspaß" einhergehend mit der großen Benutzerfreundlichkeit suchen Ihresgleichen.
Bei Amazon kann man Call of Duty Black Ops 2 vorbestellen.


Prozessorkühler durchlaufen bei uns einen umfangreichen Testparcour, in welchem sie sowohl mit den mitgelieferten als auch von uns ausgewählten Lüftern ihre Leistung unter Beweis stellen müssen ...