AMD X399 unterstützt bootbares SATA-Raid, aber kein NVMe Raid

Wer hohe Datengeschwindigkeiten braucht, greift heutzutage zu einer SSD. Wem das nicht reicht, greift zu einer M.2 SSD und wer immer noch mehr will, verschaltet zwei NVMe-SSD‘s im Raid 0 – was jedoch mit dem aktuellen Ryzen Chipsatz X399 nicht möglich ist.

Die Knappheit an PCI Express Lanes ist bereits seit Jahren beständig. Bereits im August 2005 veröffentlichte Nvidia den nForce 4 SLI x16 Chipsatz für den LGA 775 Sockel von Intel. Besagter Chipsatz bot bereits vor 12 Jahren 40 PCI-e Lanes. Kurze Zeit später wurde dies von Intel unterbunden und so behielten Mainboards ihre 16 PCI-e Lanes. Das Ende dieser Ära wurde von dem kürzlich erschienenen Z270 Chipsatz eingeläutet, jetzt können User auf volle 20 (!) Lanes zugreifen.


Konkurrent AMD hingegen bietet mit der aktuellen Ryzen Threadripper Plattform und dem X399 Chipsatz 64 PCI-e Lanes, von denen vier für den PCH vorgesehen sind. Mit den restlichen Buslinien lassen sich zwei Grafikkarten auf maximaler Bandbreite betreiben, ein 10 GBit Ethernet-Port anschließen und eine Soundkarte betreiben, wenn man möchte. Doch trotz der vorhandenen Hardware ist es mit AMDs aktuellem Chipsatz nicht möglich, ein bootbares NVMe Raid 0 aufzubauen. Dies ist bislang nur mit SATA-SSDs realisierbar. Zwar gibt es Gerüchte, dass AMD diese Möglichkeit später per Update nachrüstet, diese sind bislang aber noch nicht bestätigt worden.

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