Aktuellste Version des Denuvo-Kopierschutz komplett geknackt

In vergangenen Monaten berichteten wir über den anscheinend unüberwindbaren Raubkopier-Schutz „Denuvo“. Das Blatt hat sich jedoch gewendet: laut jüngsten Berichten konnte nicht nur die 32Bit- sondern auch die 64Bit-Version endgültig geknackt werden. Selbst das hinterher veröffentlichte Update konnte die Hacker-Gruppe nicht aufhalten. Mehr und mehr Publisher streichen daher den Kopierschutz aus Österreich.

Mit Denuvo konnte das österreichische Unternehmen einen neuen DRM-Standard etablieren. Selbst größte Hackergruppen kapitulierten in Spielen wie Just Cause 3, welche als uncrackbar galten. Doch das Blatt hat sich gewendet. In vergangenen Wochen konnte die 32Bit-Version geknackt werden, welches als ein bedeutender Sieg gesehen wurde. Ein schnelles Update aus Seiten der Anti-Tempering-Software konnte zumindest die Hacker zeitlich zurückwerfen.

Das wahre Dilemma begann jedoch, als auch die 64Bit-Version samt Update entschlüsselt wurden. Als Folge dessen strichen diverse Publisher den Denuvo-Kopierschutz. So auch Bethesda wenige Wochen nach dem DOOM-Release. Dazu sagte jedoch der Elder Scrolls-Publisher auch, dass die DRM-Maßnahme nur die ersten Wochen nach dem Verkaufsstart aushalten müsse.
Neben all den Sicherheitsproblemen, hat der österreichische Kopierschutz auch mit einem negativen Ruf zu kämpfen. Denn zum Release von Dragon Age: Inquisition ging das Gerücht umher, dass Denuvo die Lebenszeit von SSD-Festplatten nicht nur verkürze, sondern diese auch teils zerstören würde. Laut dem 3D-Center seien das jedoch nur haltlose Behauptungen

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