SteelSeries Sensei: Treiber-unabhängige Gaming-Maus auf der IFA ausprobiert

IFA Special

Auf der IFA 2011 in Berlin hatten wir die Chance, die SteelSeries Sensei Gaming-Maus auszuprobieren. Die Maus zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sämtliche Einstellungen der Maus über das interne Display vorgenommen werden können. Damit ist die Maus komplett unabhängig von einem Treiber, und damit auch von einem bestimmten Betriebssystem.

Wir berichteten bereits anlässlich der Gamescom über die SteelSeries Sensei. Nun hatten wir auch endlich die Chance, diese besondere Maus einmal auszuprobieren und die Funktionen auf Video festzuhalten. Besonders bemerkenswert an der Sensei ist die Tatsache, dass die Maus komplett ohne Treiber auskommt, und dabei trotzdem den vollen Funktionsumfang bietet. Sicherlich funktioniert fast jede Maus heutzutage auch ohne Treiber, jedoch sind dann meistens nicht alle Funktionen verfügbar, die das Gerät bietet. Nicht so bei der Sensei. Die komplette Datenverarbeitung geschieht innerhalb der Maus.

Genau dafür benötigt die Sensei auch einen besonders leistungsfähigen Mikrocontroller, der hier in Form einer 32-bit ARM-CPU gegeben ist. Der Leistungsvergleich mit einem Pentium-Prozessor der ersten Generation und 75 MHz macht dies deutlich. Dank der Tatsache, dass die Verarbeitung der Sensordaten in der Maus passiert, ist die Sensei vollkommen Betriebssystem-unabhängig - sie läuft vollständig und mit allen Funktionen unter Windows, Mac und Linux.

Der Lasesensor in der Maus arbeitet mit bis zu 5700 cpi (Counts per Inch). Diese extravagante Einheit zur Spezifikation von Mäusen kann übrigens nicht 1:1 in dpi umgerechnet werden, wie uns eine SteelSeries-Mitarbeiterin verriet. Es gebe eine spezielle Umrechnungsformel, so die Mitarbeiterin weiter. Die Auflösung kann von der internen CPU noch weiter interpoliert werden, so dass sich Angaben von bis zu 11400 cpi ergeben. Die Auflösung kann über das interne Display stufenlos (d.h. in Ein-cpi-Schritten) eingestellt werden, genauso wie etwa eine Pfadkorrektur oder die LiftOff-Distance. Die Sensei-Maus ist nach unserem ersten Eindruck ein wahres Profi-Werkzeug. Deswegen ist der hohe Preis von 90 Euro auf den ersten Blick durchaus gerechtfertigt.

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