Western Digital entwickelt 40TB Helium-Festplatten

In den vergangenen Tagen versuchte Western Digital die Flash Memory-Technologie von Toshiba zu erwerben, dies jedoch erfolglos. Um Investoren zu zeigen, dass dies kein großer Verlust ist, enthüllt der Festplattengigant die Entwicklung einer 40TB großen Festplatte. Die darin verwendete Technik soll nicht nur die Produktion der HDDs vereinfachen sondern auch den Terrabyte-Preis reduzieren.

Western Digital scheiterte beim Kauf der Flash-Memory-Technologie von Toshiba.  Investoren zeigen sich dennoch gelassen, da der Elektro-Gigant die Entwicklung einer auf Mikrowellen basierenden Festplatten-Technik enthüllt hat. Diese soll nicht nur die Produktion vereinfachen, sondern auch den Preis pro Terrabyte reduzieren. Der volle Name dieses Prinzips lautet „microwave-assisted magnetic recording“ oder kurz „MARM“. Noch viel interessanter ist, dass das Unternehmen dadurch bis 2025 40TB große HDDs realisieren kann, so laut Vizepräsident John Rydning.

Gewiss stellt sich nun jedem die Frage, was Mikrowellen mit Festplatten zu tun haben könnte. WD hat einen neuen Festplattenkopf kreiert, der auf den Namen „spin torque oscillator“ hört. Dieser generiert ein Mikrowellen-Feld, in denen Daten auf das magnetische Medium geschrieben werden können. Der gravierende Unterschied ist jedoch die Tiefe des neuen Mikrowellen-Felds, welche im Vergleich zu herkömmlichen HDDs sehr viel mehr Speicherraum ermöglicht. Es wird sogar davon gesprochen, dass vier Terabits pro Quadrat-Zoll möglich sind.

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