Übernahme: OCZ von nun an unter Toshibas Flagge

Als die Meldung bezüglich der Zahlungsunfähigkeits OCZs um die Welt ging, wurde eine Diskussion entfacht, wie es nun mit dem bekannten Hardware-Hersteller weitergeht. Bis heute waren so einige Unternehmen im Gespräch, wovon letztendlich Toshiba hervorkam und das OCZ-Geschäft nun offiziell übernehmen wird. Als Preis für die Firmen-Transaktion werden aktuell 35 Millionen US-Dollar genannt.

Es ist nun offiziell: Toshiba wird OCZs komplettes SSD-Geschäft zum Preis von vergleichsweise günstigen 35 Millionen US-Dollar übernehmen. In der Transaktion mitinbegriffen sind "im Wesentlichen alle Vermögenswerte von OCZ", so der SSD-Hersteller in einer Pressemitteilung. Toshiba wird also von nun an, den Privatkunden- sowie Unternehmensbereich mitsamt der Forschungseinrichtungen übernehmen. Der japanische Großkonzern kann nun unter der eigenen Flagge auf sämtliche Eigenentwicklungen wie beispielsweise die SSD-Controller zurückgreifen. Der Vorstand des übernommenen Unternehmens hat dem Aufkauf durch Toshiba bereits zugestimmt. Einzig und allein das zuständige Gesetzes-Gremium, das im Rahmen des Insolvenzverfahrens für OCZ zuständig ist, muss für diesen Kauf grünes Licht geben.

Um einen reibungslosen und vorallem fortlaufenden Geschäftverlauf zu gewährleisten, möchte Toshiba alle eigenen Ressourcen dem aufgekauften Unternehmen bereitstellen. Gerade die verfügbaren Mittel waren laut OCZ knapp, weshalb man selbst damals die hohe Nachfrage nicht stillen konnte. Die Kunden selbst profitieren eigentlich nur von der Übernahme: Hochwertige Speicherprodukte werden ab sofort unter einem großen Namen vertrieben - Qualität und Zuverlässigkeit stehen hier an oberster Stelle. Ferner sollen die Qualitätsansprüche von OCZ-Kunden weiterhin aufrecht erhalten werden. Später soll Toshiba auch diesen Bereich selbst koordinieren. Zusammen haben OCZ und Toshiba ein ambitioniertes Ziel. Laut Seiichi Mori, der als Vorstandsmitglied von Toshiba agiert, schätzt man das SSD-Geschäft sowie die Technologien die der angeschlagene Hardware-Hersteller mitbringt und zeigt sich zuversichtlich, dass die eigenen Möglichkeiten, gepaart mit dem eingebrachten Know-How allemal ausreichen, um in diesem Segment marktführend zu werden.

Bei Amazon sind SSDs von OCZ erhältlich.

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