Konzept: Skube ist eine Spotify-Jukebox mit intuitiver Bedienung

Eine Gruppe von dänischen Studenten hat eine neue Jukebox konzipiert, die als Eingabequelle Spotify verwendet. Ergänzt durch den Dienst Last.fm weiß der "Skube" immer, welche Musik dem Zuhörer gefällt. Ob jemals ein fertiges Produkt daraus wird, steht leider noch in den Sternen.

Studenten des Copenhagen Institute of Interactive Design haben ein interessantes Gerät für den alltäglichen Musik-Konsum vorgestellt. Dabei handelt es sich auf den ersten Blick lediglich um eine portable Lautsprecherbox. Doch weit gefehlt, denn der Skube bezieht seine Musik nicht per Kabel oder Bluetooth von einem lokalen Gerät, sondern aus der Cloud. Genauer gesagt setzt Skube auf den beliebten Streamingdienst Spotify.

Im Modus "Playlist" spielt die kleine Box schlicht und einfach beliebige Spotify-Playlisten ab. Dreht man das Gerät allerdings um, stellt es also auf den Kopf, dann befindet man sich im "Discovery"-Modus. Dazu bedient sich der Skube eines weiteren Online-Dienstes, nämlich Last.fm. Viele User verbinden ihre Abspielsoftware mit Last.fm, um den eigenen Musikgeschmack zu dokumentieren. Basierend auf diesen Daten erhält der User dann neue Musik vorgeschlagen, die er vorher noch nicht gehört hat.

Mehrere Skubes lassen sich außerdem verbinden. Einerseits passen die Boxen physikalisch nebeneinander und docken mittels eines Magneten aneinander an. Andererseits verbinden sie sich auf auf Software-Ebene und agieren anschließend als einzelner Lautsprecher. Im Discovery-Modus wird abwechselnd die Musik von jeder einzelnen Box gespielt.

Ansonsten befindet sich an der Box lediglich ein Lautstärkeregler, der auch gleichzeitig seine Funktion als "Herz-Button" erfüllt, um bestimmte Lieder auf Last.fm als Lieblingslied zu kennzeichnen.

Ob aus dem Konzept der dänischen Studenten jemals ein fertiges Produkt wird, steht noch in den Sternen. Die Bereitschaft ist zwar vorhanden, jedoch ist die Finanzierung noch nicht geklärt. Momentan wird auch Crowdfunding via Kickstarter als Finanzierungsmöglichkeit in Betracht gezogen.

Kommentare

Sehr coole Idee! :D

geschrieben am 19.09.2012 um 20:58 Uhr

i like, nette Idee !

geschrieben am 19.09.2012 um 20:59 Uhr

Ist wirklich cool.
Aber ich habe bedenken für Deutschland, das es mit Spotify irgendwann so endet wie Grooveshark. Und was macht man dann?

geschrieben am 19.09.2012 um 21:14 Uhr

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