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#1 Apple dreht auf: Quad-Core Power Mac G5
PC-Max Robot
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In letzter Zeit liegt der Schwerpunkt an Meldungen über Apple hauptsächlich auf deren iPod. Ein kurzer Blick auf die neuen iMac- und PowerMac-Modelle macht jedoch auch hier interessante Neuerungen sichtbar.

Vor kurzem berichteten wir schon über den überarbeiteten iMac, dessen Gehäuse nun etwas schlanker geworden und dadurch noch eleganter als der Vorgänger wirkt. In die Frontblende wurde eine iSight-Kamera integriert und das Innenleben des iMac ist jetzt durch den Einsatz einer PCI-Express-Grafikkarte und neuer Prozessoren noch leistungsfähiger. Zudem besitzt die überarbeitete Version ein 8-fach SuperDrive Laufwerk als Standardausstattung.

Die in das Gehäuse integrierte iSight-Kamera ist zusammen mit der Software iChatAV direkt und ohne weiteres Einrichten der Hard- und Software betriebsbereit. Weiterhin bietet das Programm Photo Booth die Möglichkeit den iMac als Fotoautomaten zu benutzen. Um optimale Lichtverhältnisse zu gewährleisten fungiert der Monitor kurzerhand als Blitzgerät indem er bei der Standbildaufnahme kurz und hell aufleuchtet. Durch intergrierte Filter wie Sepia, Röntgenbild, Wölbung oder Quetschung lassen sich zudem schnell ein paar interessante Effekte erzielen.

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In der 17-Zoll-Variante arbeitet jetzt ein 1,9 GHz PowerPC G5 mit einer ATi Radeon X600 Pro/128MB zusammen, die 20-Zoll-Version wird durch einen 2,1 GHz PowerPC G5 und eine ATi Radeon X600 XT/128MB betrieben. Die Speicherausstattung beider Geräte liegt bei 512MB DDR2/533MHz und lässt sich auf bis zu 2,5 GB erweitern. Als Festplatte ist im 17-Zoll-iMac eine 160GB 3,5-Zoll-HDD vorgesehen wohingegen das 20-Zoll-Gerät eine 250GB 3,5-Zoll-HDD beinhaltet. Die Festplatten-Kapazität lässt sich in beiden Geräten auf 500GB erweitern.

Die Preise in der Basisausstattung betragen 1350 Euro für die 17-Zoll-Version und 1750 Euro für die 20-Zoll-Version. Im Preis inbegriffen sind Tastatur, Apple Mighty Mouse, das Softwarepaket iLife '05 sowie das Betriebssystem MacOS X Tiger. Weiterhin liefert Apple die Geräte mit der neuen Software FrontRow aus, die es durch eine ebenfalls mitgelieferte Fernbedienung ermöglicht, Medieninhalte vom Sofa aus aufzurufen, ähnlich der Media Center Edition von Microsoft.

Die neue Software FrontRow ermöglicht einen schnellen und einfachen Zugriff auf gespeicherte Mediendateien. Hierbei durchsucht das Programm den kompletten Inhalt der Festplatte und stellt Bild-, Video- und Audio-Dateien in übersichtlichen Menüs zusammen. Eigentlich nur für den iMac gedacht ist es nun findigen Anwendern gelungen die Software auch auf anderen Apple-Computern zu benutzen. Für SonyEriccson-Handys gibt es sogar schon eine Software, mit der man die Software über Bluetooth steuern kann.

Der PowerMac G5 ist nun auch in überarbeiteten Versionen erhältlich. Zum Einsatz kommen im neuen PowerMac G5 jetzt die Dual-Core PowerPC G5 Prozessoren von IBM mit 2 GHz, 2,3 GHz und 2,5 GHz. Die 2,5 GHz-Version gibt es jedoch nur in der Variante mit zwei Dual-Core-Prozessoren. Die Prozessorkerne sind an je 1 MB L2 Cache angebunden.

Der PowerMac G5 in der Variante mit zwei 2,5 GHz Dual-Core-Prozessoren soll laut Apple bis zu 70 Prozent mehr Leistung haben als das bisherige Topmodell mit zwei 2,7 Ghz-Prozessoren. Die Rechenleistung wird hier mit 76,6 Gigaflops angegeben. Das System wäre theoretisch in der Lage 4 Terabyte Speicher zu adressieren.

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Als weitere Neuerung bei den PowerMac G5-Modellen stehen einem jetzt neben einem 16-fach PCI-Express-Steckplatz zusätzlich noch zwei 4-fach PCI-Express-Steckplätze sowie ein 8.fach PCI-Express-Steckplatz für Erweiterungskarten zur verfügung. Der Speicher lässt sich durch acht DDR2/533MHz-Sockel auf bis zu 16 GB erweitern. Die Festplatten-Kapazität kann durch zwei 3,5-Zoll-Serial-ATA-Einbauplätze auf 1000 GB ausgebaut werden. Als Laufwerk kommt in allen PowerMacs ein 16-fach SuperDrive zum Einsatz.

In der Basisausstattung kosten die Geräte 2000 Euro für den Dual 2-GHz-PowerMac, 2500 Euro für den PowerMac mit Dual 2,3-GHz-Prozessor und die Variante mit zwei Dual-Core 2,5-GHz-Prozessoren schlägt mit 3300 Euro zu Buche. Die in der Grundausstattung enthaltenen 512 MB Arbeitsspeicher könnten etwas üppiger ausfallen.

Im Online-Shop von Apple kann man sich seine Wunschkofiguration zusammenstellen. Ein PowerMac mit zwei Dual 2,5-GHz-Prozessoren, 16 GB ECC-Speicher, zwei 500 GB Festplatten und einer nVidia Quadro 4500-Grafikkarte, sowie zwei 30-Zoll-Displays dürfte jedoch für den privaten Gebrauch nicht von Nöten sein.
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