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#1 GFK auf Styropor
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Bau gerade ein Modeel für die Schule. Habe es nun aus Styropor (ich weiß dass das ein Markenname ist, aber er gefällt mir besser als Polystyrol) gefertigt, und würde das Ganze gerne mit GFK laminieren. Außerdem soll es kostengünstig sein ;)

Also wollte ich mich frisch ans Werk machen, und mein Baumarkt-Polyesterharz dafür verwenden. Habe aber (zum Glück rechtzeitig) festgestellt, dass Polyesterharz das Styropor auflöst.

Jetzt frage ich mich, wie ich das Modell realisieren soll.

1. Epoxidharz kaufen (teuer! Nix unter 15€ für 500ml gefunden)
2. Trennmittel verwenden (Wo ist der Unterschied zwischen Trennwachs und PVA-Lack?)
3. Styropor versiegeln (Was kann ich verwenden? Lack? Welchen Lack, so dass sich der nicht auflöst?)

Ich hoffe hier kennt sich jemand damit aus?!

Wäre super!
Moritz ist offline  
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#2
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Registriert seit: 21.04.2004
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Die chemische Beständigkeit von Poly(1-phenylethane-1,2-diyl) (Damn right, I just did) ist allgemein sehr schlecht, damit fällt eigentlich so ziemlich jeder Lack weg. Ein weiteres Problem ist auch, eine geschlossene Schicht zu bilden, welche mit dem Polyesterharz nicht reagiert.

Einfachste Lösung wäre wirklich, mit Epoxidharz zu arbeiten...
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dual ... quad ... hexal ... octal ... hexadecal?
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#3
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Habe noch gelesen, dass man sich auch eine Schutzschicht aus Frischhaltefolie oder Alufolie bauen kann...

Allerdings schreckt mich das ab, weil ich die Form im STyropor schon relativ fein ausgearbeitet hab, durch so eine Schicht wird wieder alles etwas ungenauer.
Moritz ist offline  
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#4
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Registriert seit: 04.09.2003
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Eine Negativ-Form mit Gips erstellen und davon dann mit den Glasfasermatten wieder die Positiv-Form abnehmen ist eine Möglichkeit.
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Axel ist offline  
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#5
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Registriert seit: 28.07.2003
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Gute Idee, bedeutet aber wesentlich mehr Aufwand, da ich dann zwei Hälften machen muss. Ich wollte das gerne im Ganzen laminieren. Außerdem ist das Modell relativ groß, so dass ich erst Behälter für Gips bauen müsste. Kommt finanziell vermutlich genauso teuer wie das Epoxi. Ich denke es wird dann wohl darauf hinauslaufen...

Weitere Frage:

Wie unterscheiden sich denn die verschiedenen Glasfaser-Elemente?

Blicke da bei der Bezeichnung nicht mehr durch.
Es gibt die mit regelmäßiger Webung (90° zueinander, sieht aus wie Cfk), die heißen ???

Und es gibt die mit unregelmäßigen Fasern (die Fasern liegen kreuz und quer, gibt's meistens im Baumarkt), die heißen ???

Gibt so viel Vokabular, was ich nichte eindeutig zuordnen kann: Matte, Gewebe, Roving, Filament

Vllt. kann das jemand mal aufklären?

Geändert von Moritz (04.02.2010 um 13:47 Uhr)
Moritz ist offline  
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#6
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Verwobene Fasern (also ein Verbund aus unidirektionalen Schichten) ist dann interessant, wenn du erhöhte mechanische Beanspruchung hast und dir bekannt ist, welcher Art selbige ist. Da die Fasern hierbei eine bekannte Ausrichtung haben, ist die Kraftübertragung der Fasern auch vorhersehbar, so kann der Verbundwerkstoff optimal eingesetzt werden.

Die Matten die du ansprichst, sind quasi das gleiche wie Teile die im Faserspritzverfahren hergestellt worden sind, hier liegen die Fasern auch kreuz und quer liegen. Anwendungsbereiche hierfür wären alle Teile, die später keiner starken mechanische Beanspruchung standhalten müssen oder wo Schichtdicke und Gewicht egal sind.

Eine Matte ist, naja, eine Matte... Ein Stück Gewebe also, selbiges ist ein Gebilde aus einzelnen Fasern, während ein Roving ein Bündel von Fasern ist.
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#7
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Beiträge: 748
Formbau – basics (by rbt) Botchjob

so hier ma wat ausse praxis. da sollte irgendwo nen bemaltes blaues stück polystyrol schaum zu sehen sein. (nach dem theoretischen teil). hatte das prob auch schon und hab mal experimentiert. fazit ... mit hausmitteln kann man auch solche schäume styrolfest machen!

mach mal nen paar fotos von der form, dann kann ich auch ma was zum laminieren sagen.

mfg

RBT
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Geändert von derbaum (07.02.2010 um 15:06 Uhr)
derbaum ist offline  
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#8
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Zitat:
Zitat von Moritz Beitrag anzeigen
Habe noch gelesen, dass man sich auch eine Schutzschicht aus Frischhaltefolie oder Alufolie bauen kann...

Allerdings schreckt mich das ab, weil ich die Form im STyropor schon relativ fein ausgearbeitet hab, durch so eine Schicht wird wieder alles etwas ungenauer.
Nimm statt Frischhaltefolie billiges braunes Paketband (ist meist dünner als Tesa&Co), dann ist das alles kein Stress.
Das Zeug eignet sich wunderbar als Trennschicht und lässt sich wenn´s sein muss (z.B. an sphärischen Flächen) sogar schrumpfen.
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Flyingfox ist offline  
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#9
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mhh die oaketbandmethode eignet sich aber auch nicht für detallierte formen.
nachtrag @ moritz... versuchs mal unter wirrfasermatte.
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derbaum ist offline  
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#10
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Danke für die Tipps! Das Paketband hätte vermutlich geklappt, aber ich hab mir jetzt schon das Epoxidharz bestellt... Hat mich 15€ gekostet, das geht schon...
Moritz ist offline  
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