Gehäuse: Testplattform
Zu dem Test eines Gehäuses gehört selbstverständlich der Einbau von Hardware und einige Testdurchläufe zur Temperatur- und Lautstärkemessung. Damit den Gehäusen einmal so richtig eingeheizt wird, stehen passende Systeme bereit.
Standard-ATX-Testsystem
Die Grundlage bildet dabei ein Gigabyte Z68XP-UD3, das von einem Intel Core i7 2600K mit 4 x 3.400 MHz und einer maximalen Verlustleistung von 95 Watt befeuert wird. Zusätzlich muss das Mainboard zwei GeForce GTX 470 von Asus schultern, die jedem Gehäuse temperaturtechnisch den Rest geben sollten. Ein be quiet! Dark Power P8 versorgt das System mit 1000 Watt. Hinzu kommen zwei Kingston HyperX DDR3-Riegel mit jeweils 2 GByte bei 1800 MHz. Gekühlt wird das System von einem Noctua U12P.
Hardware:
- Prozessor: Intel Core i7 2600K 4 x 3.400 MHz
- Mainboard: Gigabyte Z68XP-UD3
- Grafikkarten: 2x ASUS ENGTX470, 1280 MByte GDDR5
- Festplatte: Seagate Barracuda 200 GByte
- Netzteil: be quiet! Dark Power Pro P8 1000W
- Arbeitsspeicher: Kingston HyperX 2 x 2 GByte DDR3-1800 MHz
- Kühlung: Noctua U12P
Micro-ATX-Testsystem
Erneut setzen wir beim Testsystem für Micro-ATX-Gehäuse mit dem Z68MA-D2H-B3 auf eine Hauptplatine von Gigabyte. Intels Core i7 2600K wird in Verbindung mit zwei (wenn kompatibel) Nvidia GeForece GTX 470 den gestesten Konstrukten ordentlich einheizen. Vier Gigabyte Arbeitsspeicher aus dem Hause Kingston aus der HyperX-Serie mit 1.800 Megahertz und eine 200 Gigabyte große Seagate-Barracuda komplettieren das Grundgerüst. Den nötigen Strom liefert je nach Kompatibilität ein be quiet! Dark Power Pro P8 mit 1.000 Watt beziehungsweise ein be quiet! Straight Power E8 mit 580 Watt.
Hardware:
- Prozessor: Intel Core i7 2600K 4 x 3,4 Gigahertz
- Mainboard: Gigabyte H67N-USB3-B3
- Grafikkarten: ASUS ENGTX470, 1280 MByte GDDR5
- Festplatte: Seagate Barracuda 200 Gigabyte
- Netzteil: be quiet! Straight-Power E8 580 Watt / be quiet! SFX-Power 350 Watt
- Arbeitsspeicher: Kingston HyperX 2 x 2 GByte DDR3-1800 MHz
- Kühlung: Prolimatech Samuel 17
Mini-ITX-Testsystem
Die Grundlage unsere Mini-ITX-Testsystem bildet das H67N-USB3-B3 von Gigabyte. Darauf werkeln 4 Gigabyte Kingston HyperX DDR3 1800 Megahertz Ram und ein Core I7 2600K von Intel mit einer Verlustleistung von 95 Watt. Die Grafikbeschleunigung übernimmt eine Geforce GTX 470 aus der hitzköpfigen Fermi-Generation, die im Zusammenspiel mit den restlichen Systemkomponenten eine ordentlich Abwärme im Gehäuseinneren erzeugt. Bei den Netzteilen steht uns je nach Kompatiblität ein BeQuiet! Straight Power E8 mit 580 Watt oder ein BeQuiet! SFX-Power mit 350 Watt zur Verfügung.
Hardware:
- Prozessor: Intel Core i7 2600K 4 x 3,4 Gigahertz
- Mainboard: Gigabyte H67N-USB3-B3
- Grafikkarten: ASUS ENGTX470, 1280 MByte GDDR5
- Festplatte: Seagate Barracuda 200 Gigabyte
- Netzteil: be quiet! Straight-Power E8 580 Watt / be quiet! SFX-Power 350 Watt
- Arbeitsspeicher: Kingston HyperX 2 x 2 GByte DDR3-1800 MHz
- Kühlung: Prolimatech Samuel 17
Das Testprozedere:
Um die Temperatur- und Lautstärkewerte im Ruhezustand zu ermitteln, lassen wir das gesamte System eine Stunde im Idle jeweils mit einer Lüfterdrehzahl von 12- und 7-Volt laufen. Die Werte im Lastbetrieb ermitteln wir jeweils nach einer 30-Minütigen Prime- und Furmarktortur für den Prozessor und die Grafikkarte (sofern vorhanden).
Die Lautstärke wird aus einer Entfernung von 50 Zentimetern Diagonal mittig vom Gehäuse aufgezeichnet.
Die Materialstärke messen wir mithilfe des Digitalen-Taschenmessschiebers.
Test-Equipment:
- PeakTech "5055 Sound Level Meter"
- Voltcraft "K204 Digitales 4-Kanal-Thermometer"
- Digitale Paketwaage
- Digitaler Messschieber
Die Testprogramme:
Um die Prozessortemperatur zu ermitteln nutzen wir das gängige Tool Core-Temp. Hierbei addieren wir die jeweils höchsten gemessenen Temperaturen und dividieren diese durch die Anzahl der Kerne, um letztlich eine Durchschnittstemperatur zu erhalten. Die Grafikkartentemperatur wird mithilfe von MSIs Afterburner ausgelesen. Die Mainboardtemperaturen zeigt uns das Monitoring-Tool SIW 64 an. Die Festplattenwerte werden vom altbewährten Tool Hardwaremonitor ausgelesen.