Videotest: ZOTAC ZBox EN760 PLUS Mini-PC im Videotest

Auf der Computex in Taipei stellte ZOTAC den neuesten Sprössling der ZBox-Mini-PCs vor: Die ZBox EN760 samt Intel Core-Prozessor der Haswell-Generation sowie Nvidias Geforce GTX 860M, die auf der Maxwell-Architektur basiert. ZOTAC garantiert dem Käufer damit ein 1.080p-Gaming-Erlebnis. Ob die ZBox EN760 das Versprechen des Herstellers halten kann, erfahrt ihr in diesem Video-Test!


Nachdem wir bereits die ZBox EI750 Plus mit einer High-End-CPU getestet haben, ist nun also der nächste Ableger an der Reihe: Beid er EN760 entscheidet sich ZOTAC für einen Intel Core-i5-4200U-Dual-Core der Haswell-Generation, der bei einem Grundtakt respektive Turbo von 1,6 bis 2,6 Gigahertz arbeitet. Für die nötige Grafik-Power soll wie bereits angesprochen eine Nvidia Geforce GTX 860M sorgen. Diese basiert auf dem GM107-Chip und kommt in der Vollausbaustufe mit 640 Shader-Einheiten mit einem Grundtakt von 1.029 Megahertz daher. Daneben stattet ZOTAC die neue EN760 in der Plus-Variante mit acht Gigabyte DDR3-Ram sowie einer ein Terabyte großen HDD aus, die mit 5.400 Umdrehungen pro Minute arbeitet. Auch bei diesem ZBox-Modell besteht die Möglichkeit, mit einer M-SATA-SSD die Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

Unser Benchmark-Parcours, der wie üblich aus den Spielen Crysis 3, Far Cry 3, Battlefield 4, Assassins Creed 4, Dirt 3 sowie den Benchmarks Unigine Heaven 4.0, PC Mark und 3D Mark besteht, förderte ein erstaunlich gutes Leistungsbild der ZBox EN760 zutage: So war es tatsächlich möglich, die Games - abgesehen von Assassins Creed 4 - in 1.080p und höheren (jedoch nicht in den höchsten) Einstellungen zu spielen. Hier zeigt sich deutlich der Vorteil der leistungsfähigen GPU. Auch die Betriebslautstärke profitiert von der effizienten Arbeitsweise der Komponenten, sodass trotz annehmbarer Temperaturen der Lüfter auch unter Last mit einer akzeptablen Geräuschkulisse dreht. Im Idle agiert das System dank 15-Watt-CPU nahezu lautlos.

Zusammengefasst lässt sich der Mini-Rechner EN760 Plus als Gaming-tauglich bezeichnen. Die Harmonie zwischen GPU und CPU scheint deutlich besser als noch bei der EI750 Plus zu sein, bei der sich ein Core i7 mit der IGP begnügen muss. Die geringere CPU-Leistung tut dem Multimedia Vergnüngen keinen Abbruch. Allerdings ist der Preis mit zirka 650 Euro (Stand 07/2014) immer noch recht hoch. Günstiger ist die Barebone-Variante, die mit rund 510 Euro zu Buche schlägt. Interessierte Kaufer erhalten mit der ZBox EN760 insgesamt betrachtet einen soliden Mini-PC, der sogar zum Spielen in Full-HD taugt.

Produktinformation
HerstellerZOTAC
NameZBox EN760 Plus
Preis729.68€

Weitere ZBox-Modelle von ZOTAC sind bei Amazon erhältlich.

Preisvergleich


Kommentare

Sieht doch gut aus! Fürs Wohnzimmerdaddeln durchaus zu gebrauchen.

geschrieben am 27.06.2014 um 10:01 Uhr

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