Test: Fantec 3DS4600 Mediaplayer

Streaming von Musik und Filmen ist durch die Verbreitung von Smart-TVs, Smartphones sowie Tablets für die Anwender attraktiv geworden. Kein Wunder, dass der Mediaplayer-Markt daher mit Geräten zahlreicher Hersteller regelrecht überflutet wird. In diesem Segment aus der breiten Masse hervorzustechen ist schwer, doch Fantec will mit dem 3DS4600 eben dies geschafft haben. Dieser Mediaplayer gehört zu den wenigen, die 3D-Filme in 1080p abspielen können und ist im Vergleich zur Konkurrenz gut ausgestattet. Doch das der 3DS4600  auch ein paar kleine Schwachstellen, zeigt unser Test.


Mit dem 3DS4600 präsentierte Fantec vor wenigen Monaten als einer der ersten Hersteller einen Mediaplayer, der 3D-Videos in diversen Formaten in Full-HD-Auflösung abspielen kann. Neben diesem Kern-Feature bietet das genannte Modell weitere Besonderheiten, die wir in diesem Artikel kurz anschneiden.

Im Home-Theatre-Segment spielt Fantec besonders durch die eigenen Oberklasse-Mediaplayer vorne mit. Dass der deutsche Hersteller seine Ansprüche beim 3DS4600 ebenfalls nicht senkte, wird schnell deutlich. So wirkt der Mediaplayer schon von außen sehr hochwertig. Das Gehäuse besteht aus schwarzem, gebürsteten Aluminium, dass aber an manchen Stellen etwas scharfkantig ist. Die Oberseite besteht aus Kunststoff in Klavierlackoptik, auf der das Fantec-Logo zu finden ist. Insgesamt wirkt alles sehr edel, ist aber sehr anfällig für Fingerabdrücke und feine Kratzer.

Mit 180 x 105 x 30 Millimetern ist der Mediaplayer ziemlich schlank. Der Größenvergleich mit einer 2 Euro Münze zeigt das deutlich. Durch das teilweise recht massive Aluminium kommt der 3DS4600 auf ein Gewicht von 541 Gramm und ist logischerweise ein wenig schwerer, als Konkurrenzgeräte, die komplett aus Kunststoff bestehen.

Beim 3DS4600 setzt Fantec auf eine große Anschlusspalette: Die üblichen Cinch-Ports, sowie ein HDMI-1.4- und ein S/PDIF-Ausgang sind auf der Rückseite zu finden. Ebenfalls vorhanden ist die bei Mediaplayern unübliche eSATA-Schnittstelle. Hinzukommen ein USB-3.0- und zwei USB-2.0-Anschlüsse sowie ein Ethernet-Port. Um Bilder und Videos unkompliziert mit Hilfe des Mediaplayers anzeigen zu können, ist auch ein Cardreader für SD, SDHC und Memory Sticks vorhanden. Es ist ebenfalls möglich den 3DS4600 mit einem Kensington Lock vor Diebstahl zu schützen. Ansonsten befinden sich auf der Vorderseite der Startbutton und die Infrarotschnittstelle für die Fernbedienung. Auf ein Display mit Statusanzeiger hat Fantec bei diesem Modell aber verzichtet. Zum Mediaplayer liefert Fantec eine handliche Fernbedienung und ein externes 5-Volt-Netzteil mit.

Fantec setzt im Inneren auf den RTD1186-Chipsatz von Realtek. Dessen CPU taktet mit 750 Megahertz. Die dazugehörige GPU unterstützt OpenGL ES2.0 und somit auch dreidimensionale Inhalte. Aufgrund des eingesetzten Chipsatzes kann die maximale Übertragungsrate des LAN-Ports nicht erreicht werden. So hat der Mediaplayer-Hersteller Egreat, der ebenfalls auf Realteks RTD1186 setzt, im eigenen Forum bestätigt, dass die volle Leistung nicht erzielt werden kann. Andere Geräte von Herstellern wie Xtreamer oder Iconbit sind ebenfalls betroffen. In unserem Praxistest konnten wir das Problem ebenfalls feststellen. Dennoch sollte die erreichte Leistung in den meisten Fällen ausreichen, um die verschiedensten Inhalte von einem anderen PC, einem NAS oder einer Netzwerkfestplatte zu streamen.

Auf der nächsten Seite schauen wir uns die Software ab und vor allem wie sich der Fantec 3DS4600 in der Praxis schlägt.


Inhaltsverzeichnis

  1. Fantec 3DS4600 Mediaplayer
  2. Software und Praxistest
  3. Fazit

Kommentare

In der Zeit vor Smart-TV und HTPC hatte ich mal einen Billigst Fantec P2300.
Dann Ding spielte damals auch alles ab.
Aber das kann man nicht mit dem hier vergleichen!

geschrieben am 06.11.2013 um 20:12 Uhr

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