Test: Sandy Bridge E: Intel Core i7-3960X Prozessor
Der Boxed-Kühler und Alternativen
Erstmals mit Einführung der Sandy-Bridge-Extreme-Prozessoren wird Intel Boxed-Versionen vermarkten, die anders als angenommen keinen Kühler mit sich bringen. Dadurch fällt der Verkauf von Tray-Varianten weg und der Käufer hat somit stets die volle Garantie und Gewährleistung. Neben diesen wichtigen Punkten gibt es aber auch noch weitere Änderungen. Das Design der Prozessor-Schachteln fällt deutlich dünner aus, sie werden aber in der gewohnten Optik und Farbgebung zu finden sein.
Allerdings vermarktet Intel seine Kühler separat. Das einfachste Kühlmittel stellt dabei die optionale Boxed-Variante dar. Der kleine Alu-Block mit Kupfereinsatz und dem Axial-Lüfter soll für umgerechnet unter 15 Euro zu haben sein. Der Prozessor kann damit laut Hersteller innerhalb seiner Spezifikationen souverän auf Temperatur gehalten werden - eine Aussage zur Lautstärke gibt es aber nicht. Demnach wird diese einfache Kühloption eher für unempfindliche Ohren geeignet sein.
Die potentere Maßnahme gegen die Hitzeentwicklung sollte der kompakte CPU-Only-Wasserkühler aus dem Hause Asetek sein. Die Kühlung ist bereits von anderen namhaften Unternehmen wie Antec oder Corsair bekannt und erfreut sich bei Anwendern durch die vergleichsweise gute Leistung sowie die einfachen Handhabung größter Beliebtheit. Selbst mit starkem Overclocking dürfte damit sogar der Core i7-3960X unterhalb der Maximal-Temperatur von 91 Grad Celsius bleiben. Mit einer eingebauten Lüftersteuerung kann der Drehzahlbereich von 800 bis 2200 U/min gut genutzt werden. Im Testbetrieb funktionierte diese Kühllösung vorbildlich. Laut Datenblatt werden dafür zusätzlich nocheinmal 60 bis 70 Euro fällig, sofern man natürlich darauf zurückgreifen möchte.




Prozessorkühler durchlaufen bei uns einen umfangreichen Testparcour, in welchem sie sowohl mit den mitgelieferten als auch von uns ausgewählten Lüftern ihre Leistung unter Beweis stellen müssen ...