Test: Sandy Bridge E: Intel Core i7-3960X Prozessor

Der Turbo-Modus

Intel nutzt beim Core i7-3960X und den beiden anderen Ablegern den bereits von Sandy Bridge bekannten Turbo-Modus 2.0. Obwohl eine Anpassung an den neue Prozessoraufbau stattfand, musste die Technologie an sich nicht überarbeitet werden. Bereits beim Test des Core i5-2500K und Core i7-2600K arbeitete der Turbo tadellos. Bei dem hier vorliegenden Sechs-Kerner ist das Prinzip das Gleiche: Die im System Agent integrierte Power Unit überwacht die Auslastung, Spannung und Temperatur des jeweiligen Cores und passt dessen Takt entsprechend in der Höhe an. Sind beim Core i7-3960X nur ein oder zwei Kerne beschäfftigt, steigt die Frequenz des Prozessors auf 3,9 Gigahertz. Auch wenn alle Kerne aktiv arbeiten, aber das TDP-Budget noch nicht erschöpft ist, klettert der Takt um 300 Megahertz auf 3,6 Gigahertz. So lässt sich eine deutliche Mehrleistung in Rechen-Szenarien ohne Multi-Threading-Optimierung realisieren, ohne, dass der Strombedarf unangenehm ansteigt. 

Gerade der Start des Rechners oder verschiedener Programme soll dadurch subjektiv beschleunigt und die Effizienz des Systems gesteigert werden.


Inhaltsverzeichnis

  1. Sandy Bridge E: Intel Core i7-3960X Prozessor
  2. Intel Core i7 3960X im Detail
  3. Der Turbo-Modus
  4. Die Plattform
  5. Der Boxed-Kühler und Alternativen
  6. So testet PC-Max
  7. Benchmarks: Anwendungen
  8. Benchmarks: Spiele
  9. Pro-Megahertz-Leistung & Strombedarf
  10. Overclocking
  11. Fazit

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