Test: Clarkdale - Intel Pentium G6950
Overclocking
Natürlich wollen wir auch sehen, was bei den hier getesteten Prozessoren so an Übertaktungsmöglichkeiten bestehen. Um den Prozessoren ordentlich Feuer unterm Hintern zu machen, haben wir sie dafür auf ein Asus Maximus III Formula geschnallt. Dieses Mainboard bietet umfangreiche Optionen für das Übertakten und stellt außerdem eine stabile Spannungsversorgung durch 16+2 Phasen bereit. Als Arbeitsspeicher verwenden wir wieder unsere 2x 2 GByte Corsair Dominator DDR3 1600 MHz. Damit die Prozessoren trotz erhöhter Spannung nicht überhitzt, sorgt ein Noctua NH-D14 für die dringend benötigte Kühlung. Zusammen mit zwei hochdrehenden Lüftern stellt dieser Kühler das absolute Optimum im Bereich der Luftkühlung dar.
Um zu Überprüfen ob der Prozessor noch stabil läuft, lasten wir ihn mit Prime95 Custom (Hacken bei "Run FFTs in-place") vollständig über eine Stunde aus. Durch langsames Vortasten erreichten wir so ein durchaus beachtliches Endresultat von über 4,5 GHz. Um einen stabilen Betrieb zu gewährleisten, mussten wir die Vcore-Spannung von den standardmäßigen 1,2 Volt um fast 0,2 Volt auf 1,376 Volt anheben. Die Temperaturen blieben dabei durchwegs unter 60°C und waren somit noch im tiefgrünen Bereich.

Weiter wollten wir die Spannung, zumindest unter Luftkühlung, dann allerdings doch nicht erhöhen, um die CPU nicht unnötigerweise zu Quälen. Die 4 GHz waren hingegen bereits mit unter 1,2 Volt zu realisieren, was auch unter Luftkühlung über einen längeren Zeitraum absolut unbedenklich ist.




Alle Grafikkarten werden auf ein und demselben Testsystem getestet. Anhand eine umfangreichen Auswahl an reproduzierbaren Benchmarks können wir die Leistung jeder einzelnen VGA genau bestimmen ...