Acer Aspire One A110L im Test
Einleitung

Der Asus EeePc wurde kurz nach seiner Ankündigung nur belächelt. Keiner konnte sich vorstellen, dass jemand so ein leistungsschwaches und kleines Notebook wirklich gebrauchen könnte. Schließlich gibt es ja immer noch die Subnotebooks für diese Zwecke.
Kaum 6 Monate später versuchen nahezu alle großen Notebook-Hersteller (Acer, MSI, Dell, Fujitsu) so schnell wie möglich auch so ein sogenanntes Netbook herauszubringen, um auf die aktuelle Trend-Welle aufspringen zu können. Keiner konnte wissen, dass die Netbooks ein solcher Erfolg werden würden.
Vermutlich liegt es daran, dass die Netbooks zu Preisen von 200-500 Euro zu haben sind. Damit stellen sie, im Gegensatz zu einem (Sub)Notebook keine große Investition dar. So ein Netbook ist einfach ein nettes Spielzeug, dass man sich ohne Weiteres zulegen kann.
Nach Asus schaffte es Medion als Erster der großen Hersteller ein ähnliches Gerät auf den Markt zu bringen (es ist nahezu baugleich zu dem noch ausstehenden Modell von MSI). Jetzt, einige Wochen später, folgt mit Acer der drittgrößte PC-Hersteller weltweit. Mit dem Aspire One will Acer dem EeePc die Kunden streitig machen. Und auf dem Papier bringt es alles mit, um diesen Plan in die Tat umzusetzen:
| Prozessor | Intel Atom N270 (1,6 GHz) |
| Chipsatz | Intel 945GSE Express |
| Arbeitsspeicher | 512 MByte DDR2 533MHz |
| Grafik | Intel 945GME |
| Display | 8,9" WSVGA, 1.024 x 600 Pixel, LED-Hintergrundbeleuchtung |
| Festplatte | 8GB SSD Flash-Speicher |
| Optisches Laufwerk | nein |
| Netzwerk | 100-MBit-LAN, 802.11b/g WLAN |
| Datenschnittstellen | 3 x USB 2.0 |
| Videoschnittstellen | VGA (analog) |
| Speicherkartenleser | Zwei Kartenleser |
| Webcam | 1,3 Megapixel |
| Akku | 2.400 mAH |
| Betriebssystem | Linpus Linux Lite |
Mister Wong
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