Test: Xilence XQ-1200 1200 Watt Netzteil

In den letzten Wochen und Monaten hat sich ein deutlicher Trend hin zu 80Plus Gold zertifizierten Netzteilen abgezeichnet. Gab es Anfang des Jahres nur wenige Netzteile, die mit der begehrten Zertifizierung ausgezeichnet wurden, so wird der Markt mehr und mehr von hocheffizienten Stromlieferanten abgedeckt.


Nun ist auch der Netzteilhersteller Xilence auf den Gold-Zug aufgesprungen und bietet seit kurzem ein 1200 Watt starkes, mit 80Plus Gold zertifiziertes, Netzteil aus der XQ-Serie an. Nach Corsairs AX1200 folgt mit dem Xilence XQ-1200 also ein zweites Gold-Netzteil mit einer Leistung über einem Kilowatt welches von uns getestet wird.

Getestet werden die Netzteile mit unserer eigenen DC-Last der Firma Chroma. So können alle  vom Netzteil produzierten Spannungen auf das Milliampere exakt ausgelastet werden und garantiert uns und den Lesern aussagekräftige Ergebnisse bei Belastungstests. Für eine saubere Eingangsspannung wird das Netzteil zusätzlich an einen programmierbaren AC-Spannungsgenerator angeschlossen. Als weiteres Test-Equipment kommt ein Tektronix TDS3014B Digital-Oszilloskop mit 100 MHz und 1,25 GS/s zum Einsatz. Mit Hilfe des Oszilloskops werden die Ripple & Noise-Werte ermittelt. Die Ausgangsspannungen des Netzteils messen wir mit einem kalibrierten Multimeter.

Mehr Infos zur Testplattform oder der Bewertung der Netzteile.


Inhaltsverzeichnis

  1. Xilence XQ-1200 1200 Watt Netzteil
  2. Ausstattung
  3. Diagramme zum Praxistest I
  4. Diagramme zum Praxistest II
  5. Interpretation der Messergebnisse
  6. Fazit

Kommentare

Ähm, sorry, aber Nach dem Corsair AX1200 hinterließ auch das Xilence XQ-1200 einen guten Eindruck.
Bei 92mV Restwelligkeit auf der 3,3V Leitung?
Eher nicht...
Spec sagt 50mV, das hier ist schon fast 100% drüber.

Und warum gebt ihr die Welligkeit nicht bei 100% Last an?

Was auch noch ganz sinnvoll wäre, wäre (auch) die Drehzahl vom Lüfter anzugeben...

geschrieben am 11.07.2010 um 17:39 Uhr

Du musst bedenken, dass die hohen Ripples bei 14 Ampere Auslastung gemessen wurden. Normale PCs würden nie solche Ströme auf der 3,3-Volt-Leitung ziehen.

Drehzahl ist zwar was gutes und was schönes, aber ich denke, wenn die Lautstärke gegeben ist, sind die Werte eher uninteressant oder wirklich nur für Enthusiasten ;)

geschrieben am 11.07.2010 um 20:26 Uhr

Du musst bedenken, dass die hohen Ripples bei 14 Ampere Auslastung gemessen wurden. Normale PCs würden nie solche Ströme auf der 3,3-Volt-Leitung ziehen.
Interessiert nicht!
Es steht auf dem Label, also muss es das auch innerhalb der Spec schaffen!
Wenn es das nicht schafft -> failed.
Da musst du eiskalt und knallhart sein, über eine viel zu hohe Welligkeit darfst nicht hinwegsehen, da sie starke Auswirkungen auf die Lebensdauer der Komponenten haben kann, vorallen wenns so derb drüber ist.

Das ein 'normaler' Rechner kaum mehr als 5A auf den kleinen Leitungen schafft, ist eine andere Sache, die du hier nicht berücksichtigen darfst, der Punkt ist eben, das es einerseits auf dem Label steht und andererseits nicht abgesichert ist!
Wenn nur 10A auf dem Label stehen würde, wäre es was anderes, aber bei mir würde es dennoch durchfallen, da eine entsprechende Absicherung fehlt.


Drehzahl ist zwar was gutes und was schönes, aber ich denke, wenn die Lautstärke gegeben ist, sind die Werte eher uninteressant oder wirklich nur für Enthusiasten ;)
Das hängt ja beides zusammen, wobei man das ganze auch noch weiter ausführen kann (Lüfterspannung).

Und wo wir gerade dabei sind, solltest du auch mal auf den Lüfter eingehen und in die Bewertung einbeziehen!
z.B. "Bonuspunkte" für einen Lüfter hoher Qualität (z.B. Sanyo Denki, Nidec), Punktabzug für einen gleitgelagerten Standardlüfter, neutral bei einem Kugelgelagerten Standardlüfter...

geschrieben am 11.07.2010 um 20:58 Uhr

Bei dem Thema Ripple & Noise gehen die Meinungen halt sehr auseinander. Ich bin der Meinung, wenn ein Netzteil starke Spannungsschwankungen von mehreren hundert Millivolt verkraftet (z. B. beim Switch von Idle in starke Belastung), dann sollte es auch erhöhte Ripple & Noise verkraften. Denn auf Dauer gehen starke Laständerungen auf die Lebensdauer von Bauteilen als Ripple & Noise Spannungen.
Theoretisch müsste ich ja dann bei der Messung auf Maximallast jeder Schiene gehen, sprich bei 3,3 Volt auf 32 Ampere, weil genau so steht es ja auch dem Lable. Nur solche Ströme sind einfach fern ab von jeder Realität.

Wegen dem Lüfter: Ich finde es pers. etwas detailliert, wenn man auch noch auf den Lüfter drauf eingeht. Da fände ich es wichtiger, die Bauteile des Netzteils zu bewerten, aber selbst dies machen wir nicht. Natürlich mag es sein, dass gleitgelagerte Lüfter schlechter sind und eine geringere Lebensdauer haben und lauter sind, aber dies spiegelt sich ja dann auch in der Lautstärke wieder.

geschrieben am 11.07.2010 um 23:32 Uhr

Das kannst du nicht vergleichen, da die Frequenz bei den Lastwechseln nicht sehr hoch ist und genau das ist auch das Problem hier!

Bei einem Verbrennungsmotor hast du ja auch Vibrationen, das ist auch nicht schlimm, nur wenn die Vibrationen zu stark werden, wird das zu schäden führen.
Vergleichbar ist das auch mit Ripple, das sind ja, vereinfacht gesagt, 'Vibrationen in der Spannung', die aufgrund der hohen Frequenz auch für die Eingangsfilter recht stressig sind.

Bezüglich Lüfter:
DAS ist, wovon der User am meisten hat, von einem anständigen Lüfter!
Denn ein guter hält länger als ein Standardmodell.
Das ist auch nicht ein kleines bißchen sondern gleich mal Faktor 5 oder ähnlich (20-30tausend Stunden bei Standard Gleitlager Modellen zu bis zu weit über 100.000 Stunden bei hochwertigeren Lüftern).

geschrieben am 13.07.2010 um 12:20 Uhr

Ohman, ich glaub mein Hamster bonert. Bislang habe ich hier nur interessiert mitgelesen, aber nun komme ich um eine Registrierung nicht umhin.

Stefan, vielleich solltest du erfahrene und gute Tester einfach so testen lassen, wie sie es für richtig halten? Sorry, aber du kommst ein klein wenig wie ein Wichtigtuer rüber, der alles immer nur schlechtreden will. Sonst mach halt eine eigene Seite auf, wo du den Kram (der vermutlich keinen interessiert) unter die Leute bringen kannst.

Danke für den Test Simon, immer weiter so.

geschrieben am 23.07.2010 um 16:08 Uhr

Zum Thread im Forum

Anzeige

Preisvergleich

Verwandte Themen