Vergleich: PicoPSU und Power-Boards im Test

Aufgrund der immer weiter fortschreitenden Miniaturisierung der PC-Hardware gibt es immer wieder neue Konzepte für Stromversorgungen mit geringstem Platzbedarf. Mini-Box hat mit dem hochintegrierten PicoPSU Pioniers-Arbeit geleistet, mittlerweile verfolgen aber auch verschiedene Hersteller mit Power-Boards denselben Ansatz. Im Test beschränken wir uns auf solche mit 12-Volt-DC-Eingang und untersuchen die Leistungsfähigkeit zugehöriger 12-Volt-Netzteile.


Auch wenn ATX-Netzteile in dem kompakteren TFX- oder SFX-Format immer populärer werden, sind diese Bauformen für Kleinst-Rechner immer noch zu groß. PicoPSUs und Power-Boards spielen hierbei ihre Stärken aus, wobei erstere direkt auf das Mainboard gesteckt werden und letztere einen extra Platz im Gehäuse beanspruchen. In sparsamen Systemen werden diese Netzteil-Lösungen ebenso für ihren Silent-Betrieb und ihre etwas bessere Effizienz geschätzt.

Da für die folgenden PicoPSUs und Power-Boards ein separates 12-Volt-Netzteil benötigt wird, sind diese entweder direkt in einem Kit enthalten oder können einzeln erworben werden. Die Power-Boards von Impactics und Chieftec werden zusammen mit einem externen Netzteil verkauft. Das PicoPSU testen wir in Kombination mit einem 120-Watt-LEICKE-ULL-Netzteil mit 12-Volt-Ausgangsspannung (Amazon-Link). Ein 12-Volt-Powertron-AC-DC-Wandler wird als weiteres Vergleichsobjekt getestet.

Hersteller Name Leistung Preis
Chieftec CDP-090ITX 90W 54.58€
Impactics 130 Watt Wandlerplatine 130W 86.81€
Mini-Box PicoPSU-90 90W 32.95€


Inhaltsverzeichnis

  1. PicoPSU und Power-Boards im Test
  2. Ausstattung
  3. Technik
  4. So testet PC-Max
  5. Spannungsregulation und Restwelligkeit
  6. Effizienz, PFC & sonstige Messungen
  7. Fazit

Kommentare

Spannend!

Schön, auf mal was abseits vom "Mainstream" zu sehen. Hab auch noch so ein Platine samt Netzteil zu Hause liegen. Bin nie dazu gekommen, die zu verbauen und zu testen...

geschrieben am 02.03.2015 um 10:15 Uhr

Wurde das mit der SunMoon getestet? Wenn ja: Dir ist schon klar das die SunMoon bei diesen kleinen Lasten sehr ungenau ist.

geschrieben am 09.03.2015 um 11:22 Uhr

Wurde das mit der SunMoon getestet? Wenn ja: Dir ist schon klar das die SunMoon bei diesen kleinen Lasten sehr ungenau ist.

Ja, alles wurde mit der SunMoon getestet. Dass die Genauigkeit bei diesen Lastszenarien nicht die Höchste ist, steht doch im zugehörigen Kapitel.
Aus Gründen der Vollständigkeit haben wir aber natürlich alle Messwerte mit aufgeführt.

geschrieben am 09.03.2015 um 20:02 Uhr

Dann hätte man se weglassen können...die stimmen zu ~5% nicht (sehr ungenau)

geschrieben am 10.03.2015 um 14:57 Uhr

Für mich sind die Werte größtenteils plausibel und ich vermute eher eine Toleranz von etwa einem Prozentpunkt.
Zur Verdeutlichung, dass in diesen Netzteilen keine Effizienz-Wunder stecken, reichen diese Werte bei weitem. Ob man nun ein Power Meter im fünfstelligen Kostenbereich braucht, um den Wirkungsgrad auf unter 1% genau bestimmen zu können, halte ich nicht für zweckmäßig.

geschrieben am 10.03.2015 um 20:56 Uhr

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