Test: Lepa W500 Netzteil im Test

Ausstattung

Wie schon einige andere Netzteilserien von Enermax hält auch das W500 von der Schwestermarke Lepa die EU-Ökodesignrichtlinie ErP Lot 6 ein. Diese sagt aus, dass das Netzteil im Standby nicht mehr als ein Watt an Leistung aufnimmt. Das W500 selbst besitzt eine 12-Volt-Single-Rail, die mit 34 Ampere belastet werden kann. Als Wattangabe bedeutet dies 408 Watt auf der 12-Volt-Leitung. Die 3,3-Volt-Leitung darf mit höchstens 25 Ampere belastet werden. Die 5-Volt-Schiene reiht sich mit 20 Ampere Maximallast ein. In Kombination liegt die Leistungsgrenze der zusammengefassten 3,3-Volt und 5-Volt-Leitungen bei 130 Watt.

Weiter ist das W500 mit 80Plus Standard zertifiziert. Um die Kosten für den Verbraucher zu senken, verzichtet Lepa bei seinem Netzteil auf ein Kabelmanagement-System. Die Garantiezeit beträgt kurze zwei Jahre.

Technische Daten
HerstellerLEPA
NameW500
Leistung500W
80PlusStandard
Modulares KabelmanagementNein
Power Factor Correctionaktiv
Lüfter (beleuchtet?)120mm (Nein)
Platinen-Design-
Gewicht / Abmessungen (BxHxT)2kg / 150x86x140mm
Anzahl 12V-Rails1
Garantie0 Jahre
Preis49.00€
Schutzschaltungen
Überspannungsschutz (OVP)Ja
Unterspannungsschutz (UVP)Ja
Lastfreier Betrieb (NLO)Ja
Kurzschlussschutz (SCP)Ja
Überstromschutz (OCP)Ja
Überlastschutz (OLP)Ja
Überhitzungsschutz (OTP)Ja

Von Außen wirkt das Lepa W500 unauffällig und hält sich farblich an den Mainstream. Ein schwarzes Gehäuse, welches mit einem ebenfalls schwarzen Lüfter sowie einem schwarzen Standard-Lüftergitter bestückt ist. Letzteres ist an den Verschraubungen so versenkt, dass es bündig mit dem Netzteilgehäuse abschliesst. Ein wenig Farbe bringt erst der seitlich aufgebrachte Aufkleber ins Spiel. Das auffällige Grün bietet einen guten Kontrast zur ansonsten eintönigen Farbgebung. 

Im Inneren gibt es die erste kleine Überraschung: Alle Komponenten sind sauber auf einer Glasfaserplatine verlötet. Wir hätten aufgrund des Preises eine Pertinas-Platine erwartet, wurden hier aber positiv überrascht. Die Eingangsfilterung ist vollständig aufgebaut und besteht aus zwei X- und vier Y-Kondensatoren, einem MOV, einer Schmelzsicherung und zwei Drosseln. Als Primärkondesator setzt Lepa auf einen Samxon Elektrolytkondesator mit einer Kapazität von 220 Mikrofarad. Weiter besitzt er eine Spannungsfestigkeit von 400 Volt sowie eine Betriebstemperatur von höchstens 85 Grad Celsius.


Inhaltsverzeichnis

  1. Lepa W500 Netzteil im Test
  2. Ausstattung
  3. Diagramme zum Praxistest I
  4. Diagramme zum Praxistest II
  5. Interpretation der Messergebnisse
  6. Fazit