Test: Enermax Pro87+ 500 Watt

Nach dem 700 Watt leistungsstarken Enermax Modu87+ hat jetzt ein Kandidat aus der zweiten 80Plus Gold Serie von Enermax seinen Weg in unser Testlabor gefunden. Wie das Modu87+ besitzt es ebenfalls die DHT-Technologie. Ob sich das Pro87+ vor oder hinter seinem Bruder aus der Modu-Serie einsortiert, zeigt ein ausführlicher Test.


Mit der neuen DHT-Topologie (Dynamic Hybrid Transformator Topologie) möchte Enermax auf der Primärseite die Effizienz des Pro87+ erhöhen. Dies realisiert der Hersteller durch einen dynamischen Resonanzkreis. Doch es gibt auch noch weitere Neuerungen wie zum Beispiel ein langsam drehender Lüfter, der laut Hersteller selbst bei hohen Lasten nahezu unhörbar sein soll. Aber auch in Sachen Design will Enermax bei der mit 80Plus Gold zertifizierten Netzteilserie auffallen.

Getestet werden die Netzteile mit unserer eigenen DC-Last der Firma Chroma. So können alle  vom Netzteil produzierten Spannungen auf das Milliampere exakt ausgelastet werden und garantiert uns und den Lesern aussagekräftige Ergebnisse bei Belastungstests. Für eine saubere Eingangsspannung wird das Netzteil zusätzlich an einen programmierbaren AC-Spannungsgenerator angeschlossen. Als weiteres Test-Equipment kommt ein Tektronix TDS3014B Digital-Oszilloskop mit 100MHz und 1,25GS/s zum Einsatz. Mit Hilfe des Oszilloskopes werden die Ripple & Noise-Werte ermittelt. Die Ausgangsspannungen des Netzteils messen wir mit einem kalibrierten Multimeter.

Mehr Infos zur Testplattform oder der Bewertung der Netzteile.


Inhaltsverzeichnis

  1. Enermax Pro87+ 500 Watt
  2. Ausstattung
  3. Diagramme zum Praxistest I
  4. Diagramme zum Praxistest II
  5. Interpretation der Messergebnisse
  6. Fazit

Kommentare

Hab den Test mal überflogen.

Was mir nicht gefiel war die Bewertung, etwa 92% und damit recht weit oben, trotz der deutlich außerhalb der Spec liegenden Welligkeit - hier solltet ihr dann entweder ein dickes 'FAILED' Logo am Ende posten, wie es bei HardOCP gemacht wird, wenn was außerhalb der Spec ist oder einen 'Penalty Schlüssel' anwenden, ie das ganze z.B. mit 0,5 multiplizieren.

geschrieben am 18.05.2010 um 09:02 Uhr

Erstmal Entschuldigung, dass ich mich erst jetzt melde ;)
Im Moment rechnen wir die Ripple & Noise Werte noch nicht in die Wertung mit ein. Die Frage ist halt, ob die Welligkeit so extrem gewertet werden muss. Immerhin handelt es sich hier um wenige Millivolt. Schaltet der PC vom IDle-BEtrieb in den Volllast-Modus, so müssen die Spannungswandler eines Mainboards oder auch die HDD etc. wesentlich größere Spannungsschwankungen verarbeiten, als es bei Ripple & Noise ist.
Aber da gehen die Meinungen halt weit auseinander. Wie siehst du es denn mit der Gewichtigkeit der Ripple & Noise Werte?

geschrieben am 01.06.2010 um 09:26 Uhr

Ganz einfach:
unter 50% vom Soll gibts 'nen kleinen Bonus darüber bis 100% gibts nix, leicht drüber gibt leichte Abzüge, ab etwa 125% (ev. 150%) gibts derbe 'penaltys'.

Aber du hast Recht, ganz so wichtig ist die Welligkeit nicht, daher die recht grobe Einteilung, du kannst das ganze meinetwegen auch Digital sehen:
Solangs in der Spec ist, ists gut, ists drüber, gibts Schelte + Punktabzug und ggF einen dicken 'Failed' Sticker am Ende.

geschrieben am 01.06.2010 um 12:50 Uhr

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