Test: Be Quiet Dark Power Pro P9 550 Watt

Ausstattung

Die Spezifikationen des Netzteils wurden bei der verbesserten P8-Serie nicht auf den Kopf gestellt. Das Dark Power Pro P9 mit einer Nennleistung von 550 Watt verfügt über vier 12-Volt-Schienen, die über den mitgelieferten Overclockingkey wahlweise zu einer Single-Rail zusammengeschaltet werden können. Als Multi-Rail liefern die ersten beiden Schienen maximal 20 Ampere, Schiene drei und vier je 25 Ampere. Die kombinierte Leistung aller vier Schienen beträgt maximal 540 Watt, respektive 45 Ampere. Letzterer Wert gilt auch als maximaler Strom bei Betrieb als Single-Rail-Netzteil. Die 3,3-Volt- und 5-Volt-Leitung können einen Computer mit insgesamt 125 Watt versorgen. Der zugelassene Maximalstrom liegt dabei bei 25 Ampere für jede der beiden Leitungen. Wie bereits erwähnt, ist das Dark Power Pro P9 mit dem 80Plus Gold Zertifikat ausgezeichnet. Weiter hat es ein modulares Kabelmanagementsystem und eine Garantielaufzeit von drei Jahren. Im ersten Jahr bietet Be Quiet einen kostenlosen Vor-Ort-Austausch an.

Technische Daten
Herstellerbe quiet!
NameDark Power Pro P9
Leistung550W
80PlusGold
Modulares KabelmanagementJa
Power Factor Correctionaktiv
Lüfter (beleuchtet?)120mm be quiet! SilentWings USC (Nein)
Platinen-DesignFSP
Gewicht / Abmessungen (BxHxT)2.5kg / 150x86x180mm
Anzahl 12V-Rails4
Garantie3 Jahre
Preis140.98€
Schutzschaltungen
Überspannungsschutz (OVP)Ja
Unterspannungsschutz (UVP)Ja
Lastfreier Betrieb (NLO)Ja
Kurzschlussschutz (SCP)Ja
Überstromschutz (OCP)Ja
Überlastschutz (OLP)Ja
Überhitzungsschutz (OTP)Ja

Im Vergleich zu der vorangegangenen Dark Power Pro Serie hat sich äußerlich nicht viel am Netzteil verändert. Auch die neue Revision ist in einer grauen Plastikschale versenkt. Die Kabel sind schwarz ummantelt und auch die Buchsen des Kabelmanagementsystems übernehmen diesen Farbstil. Als Lüftergitter kommen die bewährten Rundstreben zum Einsatz. Unter diesen arbeitet ein 120 Millimeter großer SilentWings USC Lüfter, der ebenfalls von Be Quiet gefertigt wird.

Auch beim Innenaufbau des Dark Power Pro finden sich keine großen Neuerungen. Lediglich ein paar elektronische Bauteile wurden auf der Platine leicht abgeändert angeordnet. Die Eingangsfilterung ist vollständig aufgebaut und besitzt neben X- und Y-Kondensatoren in ausreichender Menge auch die übliche Schmelzsicherung sowie einen Metall-Oxid-Varistor. Der Primärkondensator kommt bei der 550 Watt starken Ausführung von Teapo und hat eine Kapazität von 560 Mikrofarad. Die Spannungsfestigkeit beträgt 450 Volt, die maximale Betriebstemperatur liegt bei 85° Celsius. Die Sekundärseite ist mit OST und Teapo Elektrolytkondensatoren bestückt. Nur vereinzelt konnten wir Feststoffkondensatoren ausmachen. Eine eher durchschnittliche Markenwahl, denn bei einem Netzteil für Enthusiasten haben wir uns mehr erhofft.
Als Wächter über die Schutzschaltungen setzt Be Quiet auf den Silicon Touch PS232F Controller.


Inhaltsverzeichnis

  1. Be Quiet Dark Power Pro P9 550 Watt
  2. Ausstattung
  3. Diagramme zum Praxistest I
  4. Diagramme zum Praxistest II
  5. Interpretation der Messergebnisse
  6. Fazit