Test: Zotac A75-ITX WiFi Mainboard
Aufbau, Optik & Layout
Wie von Zotac gewohnt, kommt auch das A75-ITX WiFi in der einfachen Optik samt orangen und gelben Elementen zum Endkunden. Aufgrund des kleinen Formfaktors bleibt kein Platz für ausschweifende Designspielereien. Dementsprechend einfach sind daher die beiden verbauten Aluminiumkühler gehalten. Selbige dienen zur Hitzeableitung auf dem FCH und den Spannungswandlern. Auf der Mainboard-Rückseite sind keine Kühlelemente zu finden.
Obwohl nur wenig Platz auf der kleinen Platine vorhanden ist, bringt Zotac neben dem Sockel FM1 zwei RAM-Bänke und einen vollwertigen PCI-Express-x16-Steckplatz unter. Sollte die integrierte GPU des verbauten Llano-Ablegers nicht die gewünschte Performance erreichen, kann eine zusätzliche Grafikkarte mit mehr Power ins System integriert werden. Weitere Slots für Erweiterungskarten sind nicht vorhanden. Die beiden RAM-Bänke können lediglich zwei Module mit einer Kapazität von jeweils vier Gigabyte aufnehmen.
| PCI-E x16 | 1 |
|---|---|
| PCI-E-3.0-Support | nein |
| PCI-E x8 | nicht vorhanden |
| PCI-E x4 | nicht vorhanden |
| PCI-E x1 | nicht vorhanden |
| PCI | nicht vorhanden |
| Sonstiges | - |
| Besonderheiten | - |
Auch die Anzahl der internen Konnektoren bleibt überschaubar. Doch dank des A75-FCHs stellt das Zotac-Board SATA 6GB/s und USB 3.0 nativ bereit. Im Bereich der Audio-Ports versteckt der Hersteller den Header der schnellen USB-Technologie. Etwas unterhalb des Sockels sind hingegen die vier Serial-ATA-Anschlüsse aufgebracht. Beim Entfernen eines Steckers mit Haltesicherung muss unschönerweise erst die CMOS-Batterie aus der Halterung genommen werden. Anders lässt sich der Federmechanismus des SATA-Kabels nicht auslösen.
Logischerweise sind die üblichen Konnektoren für USB-2.0-, Frontpanel und Front-Audio ebenfalls mit an Bo(a)rd. Zotac genehmigt dem A75-ITX Wifi zwei Lüfteranschlüsse mit vier Pins. Damit können der Lüfter des Prozessorkühlers und ein Gehäuseventilator betrieben und per PWM-Signal angesteuert werden.
| SATA 6GB/s | 4 |
|---|---|
| SATA 3GB/s | nicht vorhanden |
| USB 2.0 | 2 (1 Header) |
| USB 3.0 | 2 (1 Header) |
| SAS | nicht vorhanden |
| FireWire | nicht vorhanden |
| Lüfteranschlüsse | 2 (alle 4-Pin / 1x CPU-Fan und 1x SYS-Fan) |
| Sonstiges | Front-Panel-, Front-Audio-, Digital-Audio-Header |
| Besonderheiten | Jumper für HDMI- oder DVI-Monitorausgangswahl |
Beim Backpanel geht der Hersteller keine Kompromisse ein: Für Eingabegeräte und sonstige kompatible Peripherie-Geräte stehen insgesamt sechs USB-3.0-Anschlüsse zur Verfügung. Selbige werden durch die beiden VL-810-Hub-Controller aus dem Hause VIA realisiert. Zusätzlich ist ein PS/2-Port vorhanden. Daneben integriert Zotac jeweils zwei Dual-Gigabit-LAN-Schnittstellen (Realtek RTL8111E) und WLAN-Antennen. Die Bildausgabe wird wahlweise von der DVI- oder HDMI-Schnittstelle übernommen. Ansonsten gehören die optischen und analogen Audio-Ports zur Backpanel-Ausstattung.
Treten Boot-Probleme durch eine fehlerhafte BIOS-Einstellung auf, hilft der CMOS-Reset-Taster unterhalb der WLAN-Antennen, um ein sicheres Setting wiederherzustellen und so das System problemlos zu starten.
| USB 2.0 | nicht vorhanden |
|---|---|
| USB 3.0 | 6 (2x VIA VL810) |
| LAN | 2x RJ-45 |
| PS/2 | 1 |
| Audio | analog / optisch (S/PDIF) |
| FireWire | nicht vorhanden |
| eSATA | nicht vorhanden |
| Video-Port(s) | HDMI, DVI |
| Sonstiges | BIOS-Reset-Button |
| Besonderheiten | - |
Da das A75-ITX WiFi nicht für den OC-Einsatz vorgesehen wurde, stehen der APU lediglich 4+1 Phasen zur Seite, die den stabilen Betrieb von Prozessor- und Grafikeinheit gewährleisten sollen. Neben dem 24-poligen ATX-Stecker erfolgt die Spannungsversorgung zusätzlich über einen EPS-Stecker mit vier Pins.
Trotz der etwas deplatzierten BIOS-Batterie wirkt das Layout des A75-ITX WiFi dem Einsatzgebiet entsprechend gut angepasst. Selbst die testweise verbauten High-End-Komponenten konnten ohne Probleme auf der Platine untergebracht werden.
















Auch Gehäuse werden umfangreich auf Herz und Nieren geprüft. Neben Messungen der Temperatur und Lautstärke spielt besonders die Qualität und Verarbeitung des Gehäuses eine große Rolle ...