Test: Gigabyte G1.Sniper 2 Mainboard
Spezifikationen & Lieferumfang
Anders als die bereits erhältlichen G1-Killer-Mainboards verfügt das G1.Sniper 2 über den Z68-Express-Chipsatz samt LGA1155 von Intel. Damit ist die Unterstützung für alle aktuellen Sandy-Bridge-Prozessoren der zweiten Generation gewährleistet. Laut Gigabyte können sogar die kommenden Ivy-Bridge-Ableger im Sockel platziert werden. In Kombination mit einer der zuletzt genannten 22-Nanometer-CPUs kann auch der zukünftige PCI-Express-3.0-Standard genutzt werden. Dementsprechend bietet das vorliegende Gaming-Modell die volle Kompatibilität zu der neuen Übertragungs-Technologie - dank eines passenden IC-Switches. Um die Schnittstelle im PCI-E-3.0-Modus nutzen zu können wird dann nur noch eine Grafikkarte der Radeon-HD-7000- oder der Geforce-GTX-600-Serie von AMD respektive Nvidia benötigt.
| Hersteller | Gigabyte |
|---|---|
| Name | G1.Sniper 2 |
| Sockel | LGA1155 |
| Chipsatz | Intel Z68 Express |
| Prozessoren | Sandy Bridge (32nm), Ivy Bridge (22nm) / Core i7/i5/i3, Pentium, Celeron |
| Formfaktor | ATX / 30,5 x 26,4 cm |
| BIOS | Award / Dual-BIOS (2x 32 Mbit) |
| Arbeitsspeicher: Bestückung | 4x DDR3 / Dual-Channel / max. 32 Gigabyte |
| Arbeitsspeicher: Frequenz | DDR3 2133/1866/1600/1333/1066 MHz |
| Arbeitsspeicher: Merkmale | Non-ECC / Unbuffered / XMP-Profil-Unterstützung |
| Audio: Chip | Creative CA20K / 7.1-Kanal-Audio |
| Audio: Merkmale | Dolby Digital Live, DTS, X-Fi, EAX Advanced HD 5.0, HD Audio |
| LAN | Bigfoot Killer E2100 + Marvell 88E11189R (10/100/1000 Mbit) |
| Multi-GPU | CrossFire / SLI |
| PCI-E-Lane-Aufteilung | 1x 16 oder 2x 8 Lanes |
| Besondere Funktionen | SSD-Caching, LucidLogix Virtu |
| Preis | 636.40€ |
Das Format des G1.Sniper 2 entspricht der gängigen ATX-Norm. Lediglich die Breite liegt zwei Zentimeter über der Vorgabe.
Wie bei den aktuellen Sandy-Bridge-Platinen üblich, sind vier RAM-Bänke zu finden, die im Dual-Channel-Modus betrieben werden können. Der Hersteller verspricht, dass DDR3 mit einem Takt von 1066 bis hin zu 2133 Megahertz problemlos genutzt werden darf. Dabei gilt es wie in aller Regel, normale, ungepufferte Module oder Riegel ohne eigene Fehlerkorrektur (non-ECC) zu verwenden. Die maximale Speicher-Kapazität beträgt 32 Gigabyte. Die beiden verbauten PCI-Express-x16-Steckplätze erlauben eine SLI- oder Crossfire-Konfiguration. Hierbei muss jedoch die Lane-Verteilung beachtet werden.
Lieferumfang
Das Zubehörpaket gestaltet sich recht üppig: Neben den obligatorischen Bestandteilen wie Treiber- sowie Software-CD und verschiedenen Anleitungen finden sich darin ein Logo-Aufkleber, eine SLI-Brücke und vier SATA-II-Kabel, von denen zwei abgewinkelte Stecker besitzen. Leider verzichtet der Hersteller darauf SATA-Kabel der schnelleren 6GB/s-Variante beizulegen.
Die optisch angepasste Blende des I/O-Panels trumpft mit einer übersichtlichen Beschriftung der einzelnen Ports sowie dem G1-Killer-Logo auf. Speziell für die Gaming-Baureihe fertigte Gigabyte diverse Stickerbögen und ein doppelseitiges Poster an, die ebenfalls im Paket zu finden sind. Zudem gibt es eine Einschubblende mit OC-Button, USB 3.0 und eSATA für einen 5,25-Zoll-Schacht.
Die Verpackung erweckt auf den ersten Blick den Eindruck als Munitions- oder Waffenbox gedient zu haben. Diverse Aufschriften samt Logos verdeutlichen, welche Besonderheiten das Board besitzt und unterstützt.








Auch Gehäuse werden umfangreich auf Herz und Nieren geprüft. Neben Messungen der Temperatur und Lautstärke spielt besonders die Qualität und Verarbeitung des Gehäuses eine große Rolle ...