Test: Gigabyte G1.Sniper 5 Mainboard

Da sich trotz neuem Sockel und PCH nichts am gewöhnlichen Mainboard-Layout ändert, sind die Bestandteile des G1.Sniper 5 wie gewohnt platziert. Der LGA1150 nimmt seine Position mittig auf der oberen Hälfte der Platine ein. Rechts daneben befinden sich die vier RAM-Bänke, die mit bis zu 32 Gigabyte großen Dual-Channel-Speicher-Kits gefüllt werden können. Laut Hersteller laufen extra spezifizierte Riegel mit bis zu 2.933 Megahertz. Zudem nutzt der Hersteller auf diesem High-End-Board den Z87-PCH, um den höchstmöglichen Feature-Ausbau realisieren zu können.

Technische Daten
HerstellerGigabyte
NameG1.Sniper 5
SockelLGA1150
ChipsatzZ87 Express
ProzessorenCore i7/Core i5/Core i3/Pentium/Celeron
FormfaktorE-ATX (30,5 x 26,4 cm)
BIOS2x 128 Mb Flash ROM, EFI AMI BIOS
Arbeitsspeicher: Bestückung4x DDR3 / Dual-Channel / max. 32 Gigabyte
Arbeitsspeicher: FrequenzDDR3 3000(O.C.)/2933(O.C.)/1600/1333
Arbeitsspeicher: MerkmaleNon-ECC / Unbuffered / XMP-1.3-Profil-Unterstützung
Audio: ChipCreative Sound Core 3D / 7.1-Kanal-Audio
Audio: MerkmaleHeadphone-Verstärker, AMP-UP, SBX Pro Studio, Scout Mode, EAX ADVANCED HD 5.0, Creative ALchemy, VoiceFX, SBX Suround
LANDual Gigabit LAN / Intel I217V, Qualcomm Atheros Killer E2201
Multi-GPUQuad-CrossFire / -SLI
PCI-E-Lane-Aufteilung2x 16 oder 4x 8 Lanes
Besondere FunktionenHybrid-Kühler, PLX-Chip, AMP-UP-Audio, Creative Audio, High-End-Audio-Caps, vergoldete Ports, Killer-Chip, Black Solid Caps
Preis365.88€

Wegen des neuen Sockels, kann das G1.Sniper 5 lediglich Haswell aufnehmen. Ivy- und Sandy-Bridge-CPUs sind inkompatibel. Dennoch stellen Intels neuste Prozessoren weiterhin nur 16 PCI-Express-Lanes für Grafikkarten bereit. Um dennoch eine bestmögliche Anbindung von mehreren VGAs zu gewährleisten, implementiert Gigabyte einen PLX-Chip, der die duplexen, nativen Lanes in simplexe Datenleitungen umwandelt. Somit werden zwei 3D-Beschleuniger 16-fach angebunden. Bei vier installierten VGAs werden je acht Lanes zugeteilt. Damit lassen sich Quad-SLI- und - Crossfire-Konfigurationen nahezu verlustfrei betreiben. Zu den vier PCI-Express x16-Steckplätzen gesellen sich drei x1-Ableger. Damit kann das System durch weitere Erweiterungskarten ausgebaut werden.

Lieferumfang

Die Gamer-Mainboards von Gigabyte kamen bisher immer mit einem enorm umfangreichen Zubehör-Paket zum Kunden. Auch die fünfte Generation bildet bei diesem Punkt keine Ausnahme. Der Lieferumfang setzt sich aus obligatorischen Dingen wie der Treiber-CD, Handbüchern sowie sechs SATA-6Gb/s-Kabeln und einem Logo-Aufkleber zusammen.

Hinzukommen drei SLI-Brücken, ein USB-3.0-Braket und eine Zusatzkarte samt Antenne, die WiFi und Bluetooth auf das Board bringt. Das Highlight im Zubehör-Paket dürfte der zusätzliche OP-Amplifier-Chip sein, mit dessen Hilfe der Sound-Charakter der bereits hochwertigen Onboard-Audio-Lösung nochmals verändert werden kann. Diesem liegt auch direkt das passende Werkzeug in Form einer Zange bei.

Das G1.Sniper 5 kommt in einer Verpackung zum Endkunden, die in demselben grün-schwarzen Design gehalten ist, wie das Board selbst. Zahlreiche Informationen auf der Rückseite geben dem potenziellen Käufer einen Überblick über die Feature-Vielfalt der Hauptplatine.


Inhaltsverzeichnis

  1. Gigabyte G1.Sniper 5 Mainboard
  2. Spezifikationen & Lieferumfang
  3. Aufbau, Optik & Layout
  4. BIOS & Software
  5. So testet PC-Max
  6. Benchmarks: 3DMark 11 & PCMark 7
  7. Benchmarks: Anwendungen
  8. Benchmarks: Spiele
  9. Schnittstellenleistung
  10. Audioqualität & weitere Messungen
  11. Overclocking
  12. Fazit

Kommentare

Im Prinzip gibt es Abzüge beim Preis, der Stromaufnahme und dem BIOS. Dagegen punktet das G1.Sniper 5 mit einer hohen Qualität, einer enorm guten Audio-Lösung, schnellen Schnittstellen und einem Killer-Chip, der dem ein oder anderen Gamer sicherlich gefallen wird. Hinzukommt eine umfangreiche Software-Suite sowie die Anbindung der Grafikkarten. Wie du siehts überwiegen die positiven Aspekte deutlich. Warum sollte dann auf eine Empfehlung verzichtet werden? Ich denke, der Award ist gerechtfertigt ;)

geschrieben am 27.06.2013 um 14:35 Uhr

Hey,das ist keine Kritik oder so an dich gewesen,sondern nur mein reines persönliches Empfinden nach lesen deines Tests. ;)
Daraus resultierend würde ich mich für ein anderes Board entscheiden und eine Soundkarte dazu kaufen,anstatt zum Sniper 5 zu greifen.

geschrieben am 27.06.2013 um 15:15 Uhr

Das hab ich nicht als Kritik aufgefasst, wollte aber nochmal verdeutlichen, anhand welcher Kriterien wir den Award vergeben haben ;)

Deine Lösung ist klar günstiger, aber wenn ein Board mit zwei Grafikkarten (eventuell sogar im Triple-Slot-Design) genutzt wird, sind in der Regel alle Steckplätze belegt. Damit bleibt kein Platz für weitere Erweiterungskarten wie eben Sound- oder Netzwerk-Karten. Wer also SLI oder Crossfire nutzen möchte, dabei aber auf eine herausragende Sound-Qualität und Netzwerkverbindung Wert legt, ist mit der Gigabyte-Lösung gut beraten.

geschrieben am 27.06.2013 um 15:23 Uhr

Natürlich hängt es vom Einsatzgebiet ab,da stimme ich natürlich voll zu.
Das Board richtet sich ja auch nicht an den Otto-Normalnutzer.
Für einfaches SLI bzw. Crossfire gibt's sicher auch genügend andere günstigere Alternativen,wo man noch gut eine Soundkarte verbauen kann.
Über den Sinn des Killer-Chips läßt sich eh streiten.
Wer es hat oder braucht,wird sicher seinen Gefallen am Board finden und aufgrund der Ausstattung hat es sicher auch eine Empfehlung verdient.
Vielleicht sollte man diese aber unter Vorbehalt abgeben,so lange das Bios (noch) nicht überzeugt.

geschrieben am 27.06.2013 um 16:24 Uhr

Tolles Board / hoher Preis. Ich finde es echt klasse. Aber der Preis ist auch nicht von schlechten Eltern.

geschrieben am 28.06.2013 um 02:57 Uhr

Sehr schönes teures Board. Würd das direkt auf'm Schwarzmarkt verkloppen ;)
Aber ich finde der "Helikopter"-Kühler passt einfach gar nicht drauf.

Aber sehr schöner Test, leist sich gut.

geschrieben am 28.06.2013 um 20:15 Uhr

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