Test: Asus Maximus V Formula Mainboard

Trotz des einjährigen Marktbestehens von Ivy Bridge, gelten die dazugehörigen Core-i5- und -i7-Prozessoren weiterhin als erste Wahl für ein schnelles und leistungsstarkes Gaming-System. Die dazu passenden Oberklasse-Hauptplatinen sind auf dem Markt und in den Portfolios der großen Hersteller zahlreich vertreten. Ein solch speziell angepasstes Mainboard bietet unter anderem Asus mit dem Maximus V Formula an, das eine der interessantesten Alternativen für Spieler mit dickem Geldbeutel sein dürfte. Neben zahlreichen Overclocking-Funktionen und einem üppigen Lieferumfang, kann die Hauptplatine mit weiteren Features aufwarten. Welche das sind und was den Käufer dieses hochpreisigen Modells erwartet, erläutern wir euch in diesem Test.


Obwohl Intels kommende Prozessor-Generation Haswell laut Intel selbst in wenigen Wochen offiziell präsentiert werden soll, erfreuen sich die Ivy-Bridge-Modelle weiterhin größter Beliebtheit. Gerade die Quad-Core-CPUs bilden in Verbindung mit dem Z77-PCH die optimale Basis für potente Gaming-Systeme. Passende Hauptplatinen mit eben diesem Platform Controller Hub sind bereit für unter 100 Euro zu haben, weisen aber in der Regeln einen relativ mageren Funktions- und Ausstattungs-Umfang auf. In allen Belangen deutlich üppiger ausgerüstete Platinen, strapazieren den Geldbeutel deutlich mehr und kosten bis zu 400 Euro. Genau dazwischen positionieren sich die für Gamer interessanten Modelle, die mit viel Zubehör, hohen Leistungsdaten und besonderen Eigenschaften punkten wollen. Zu diesen Hauptplatinen zählt auch das Maximus V Formula von Asus, dass die genannten Merkmale sowie die gewohnte Feature-Vielfalt der ROG-Series beinhaltet.

Zu den besonderen Eigenschaften des Formula-Ablegers der Maximus-V-Baureihe zählt unter anderem die hochwertige Supreme-FX-IV-Audio-Lösung, die für erstklassigen Sound sorgen soll, ohne, dass eine zusätzliche Erweiterungskarte nötig wird. Außerdem bietet das Oberklasse-Mainboard eine integrierte Beleuchtung sowie eine Zusatzkarte, die neben WiFi und Bluetooth, auch einen mSATA-Steckplatz für die entsprechenden SSDs bereitstellt. Eine digitale Spannungsversorgung sowie die gewohnt umfangreichen Overclocking-Features sind ebenfalls mit an Bo(a)rd. Abgerundet wird das Maximus V Formula durch eine Innovation im Bereich des MOSFET-Kühlers. In selbigen integriert Asus ab Werk eine Röhre, sodass potenzielle Käufer dieses Mainboard problemlos und ohne Zusatzaufwand in einen vorhandenen Wasserkühlungskreislauf einbinden können. 

Welche weiteren Besonderheiten die Hauptplatine aufweist und welche Überraschungen Asus noch parat hält, klären wir auf den folgenden Seiten.

Hersteller Name Preis
Asus Maximus V Formula 624.83€


Inhaltsverzeichnis

  1. Asus Maximus V Formula Mainboard
  2. Spezifikationen & Lieferumfang
  3. Aufbau, Optik & Layout
  4. BIOS & Software
  5. So testet PC-Max
  6. Benchmarks: 3DMark 11 & PCMark 7
  7. Benchmarks: Anwendungen
  8. Benchmarks: Spiele
  9. Schnittstellenleistung
  10. Audioqualität & weitere Messungen
  11. Overclocking
  12. Fazit

Kommentare

Viele von solch Edel-Boards plagen ja doch die ein oder andere Kinderkrankheiten... Probleme mit PWM, schlechter USB-Controller (beispielsweise für Steuerung einer WaKü, z.B. Antec h2o 920), per internem USB-Port) und noch so manch andere. Wie sieht es denn damit bei diesem Board aus? Irgendwelche Erfahrungen damit gemacht?

geschrieben am 09.05.2013 um 19:47 Uhr

Ein Top Board. Da muss man nicht mehr so viel für die WaKü basteln.

geschrieben am 10.05.2013 um 03:14 Uhr

Sehr gutes Board, bislang habe ich keinerlei Probleme zu verzeichnen; aktuelle (U)EFI-Firmware läuft stabil, OC gelingt mühelos-stabil - Optik ist Geschmackssache -, die Features sind jedenfalls reichhaltig.

Zur WaKü-Funktionalität kann ich nichts sagen, ich nutze einen Prolimatech Black Genesis mit 2x be quiet! Silent Wings 2 (140 mm); in Verbindung mit der Phobya Paste LM bleibt der i7-3770K auf 700-800 U/min kühl ... und leise ist's obendrein.

Allerdings scheint es auch eine nicht unerhebliche Serienstreuung zu geben, denn einige M5F erweisen sich wohl bisweilen als äußerst zickig - kann aber auch an den vielen Retouren liegen; bei derlei Boards wird gerne mal "einfach so" bestellt, ausgetestet und retourniert ...

Gerade die ausgereiftere (U)EFI-Firmware gefällt mir - im direkten Vergleich zu ASRock-Boards - deutlich besser; reagiert zudem direkter, nicht so träge.

Und wenn der passende Zeitpunkt gewählt wird, sind die ROG-Boards nicht einmal soooo teuer, im Vergleich zu Standard-Ausführungen ...

geschrieben am 16.05.2013 um 10:32 Uhr

Drachenorden, da du ja so ein Board besitzt würde mich mal interessieren
ob du Erfahrung mit den FAN Headern gemacht hast.

Wirklich praktisch wäre es nämlich jeden einzelnen regeln zu können.
Dies ist aber nicht mal in der schon gehobeneren Preisklasse der Sabertooth Boards möglich.
Denn ich habe eins, und hebe ich einen Fan in der Leistung an, steuern alle anderen ausser dem PWM mit, was ich SEHR ärgerlich finde.

Hat Asus es bei dem Board endlich mal anders gemacht ?

geschrieben am 16.05.2013 um 16:11 Uhr

@Zoldjah
Ich selbst nutze die Low-Noise-Adapter von be quiet!, um die Silent Wings 2 permanent reduziert laufen zu lassen; die Lüfteranschlüsse sind einzeln ansteuerbar - gilt dann natürlich für sämtliche je angeschlossenen Lüfter. Regulierbar sind allerdings ausschließlich 3- und 4-polige Lüfter; mit 2-pligem Anschluss selbstredend nicht regelbar. Geht auch über die AI Suite II, wobei ich das gerne selbst festlege, und weniger auf Software setze ...

geschrieben am 16.05.2013 um 18:25 Uhr

Ja eben.

Ich regle gern auch alles selbst und habe AI Suite garnicht installiert, dafür nutze ich Speedfan.
Jedoch ist beim Sabertooth nur ein Controller für alle 5 Fanheader (bis auf PWM) verbaut.
Will man somit eine differenzierte Steuerung -> Seitenlüfter nur wenn Graka unter last -> Airflowlüfter seperat -> 1 Fan Header Steuert 3 Pin CPU Pumpe dann ist man damit am A*** :(

Und es wäre so schön alles mit einer Software regeln zu können...
Hab auch vor dem Kauf versucht das raus zu finden aber die Hersteller ballern einem 30 Bling Bling Werte um die Ohren, machen aber keine Aussage dazu was im Betrieb im Endeffekt zweckgebundene Bedienbarkeit ermöglicht...hmpf

geschrieben am 16.05.2013 um 21:26 Uhr

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