Test: ASRock 990FX Extreme3 Mainboard

Die Sound-Signal-Qualität des Onboard-Chips lässt sich einfach mit Rightmarks Audio Analyzer in der Version 6.2.3 ermitteln und darstellen. Obwohl die Werte in genauen Zahlen angegeben werden, sind auch einfach zu verstehende Bezeichnungen aufgelistet. Die Gesamtbewertung wird ebenfalls mit einem einfachen Wort verdeutlicht. Außerdem ermitteln wir natürlich die Temperaturen und die Leistungsaufnahme sowie die Boot-Dauer der einzelnen Mainboards.

RightMark Audio Analyzer Zusammenfassung
Frequenzgang (von 40 Hz bis 15 kHz)+0.07, -0.11 dBSehr gut
Rauschpegel-82,3 dB(A)Gut
Dynamikbereich82,3 dB(A)Gut
THD0,003 %Sehr gut
THD + Rauschen-73,6 dB(A)Durchschnittlich
IM-Verzerrung + Rauschen0,026 %Gut
Stereo-Übersprechen-80,8 dBSehr gut
IM-Verzerrung bei 10 kHz0,022 %Gut
GesamtwertungGut

Die Qualität der digitalen und analogen Wandler auf dem 990FX Extreme3 scheint durchweg angemessen, denn im Zusammenspiel mit  Realteks ALC892-Soundchip sorgen selbige für durchweg gute Ergebnisse mit Rightmarks Audio Analyzer. Gerade bei den für Normal-User wichtigen Klangmerkmalen sorgt die Sound-Lösung für passable Werte.

Temperaturen

Southbridge
Crosshair V Formula/ThunderboltAsus
34.20 °C
36.20 °C
990FX Extreme3ASRock
37.50 °C
38.50 °C
Windows Idle
Volllast
Northbridge
Crosshair V Formula/ThunderboltAsus
43.20 °C
53.20 °C
990FX Extreme3ASRock
54.50 °C
58.50 °C
Windows Idle
Volllast
Spannungswandler
Crosshair V Formula/ThunderboltAsus
36.20 °C
52.20 °C
990FX Extreme3ASRock
42.50 °C
106.50 °C
Windows Idle
Volllast

Obwohl der Hersteller die North- und Southbridge mit einfachen Aluminiumkühlern ohne zusätzliche Heatpipe bestückt, steigen die Temperaturen etwas höher an als bei der Konkurrenz. Trotzdem wird nie ein kritischer Bereich erreicht geschweige denn überschritten. Gleiches gilt auch für den Hitzeabtransport der Spannungswandler neben dem CPU-Sockel. Jedoch trifft diese Tatsache nur im Idle-Modus zu. Unter Volllast steigt die Temperatur deutlich über 100 Grad Celsius. Dies ist aber unserer offenen Testposition und der fehlenden Belüftung des MOSFET-Kühlers zuzuschreiben. Ergo sollte bei der Nutzung des 990FX Extreme3 auf eine gute Gehäuseventilation geachtet werden. In einem zusätzlichen Test mit aktiver Kühlung zeigte unser Messgerät "nur" noch maximal 70 Grad Celsius an, was gerade noch als unbedenklich einzustufen ist.

Leistungsaufnahme

Ohne Stromsparmaßnahmen
Crosshair V Formula/ThunderboltAsus
125 W
479 W
990FX Extreme3ASRock
 
120 W
523 W
Windows Idle
Volllast
Stromsparmodus
Crosshair V Formula/ThunderboltAsus
 
107 W
479 W
990FX Extreme3ASRock
 
93 W
523 W
Windows Idle
Volllast

Der Strombedarf des vorliegenden Test-Boards ist aufgrund des einfachen Designs im Idle-Betrieb geringer als beim vor Features strotzenden Crosshair V Formula. Durch die etwas höhere, automatisch angelegte Spannung des Prozessors, zieht der ASRock-Ableger rund acht Prozent mehr elektrische Leistung aus der Steckdose. Mit einer händischen Optimierung kann dieser negative Umstand jedoch einfach abgeändert werden. 

Boot-Dauer
990FX Extreme3ASRock
20.6 s
33.1 s
Crosshair V Formula/ThunderboltAsus
29.5 s
45.0 s
Windows-Ladebildschirm
Willkommen

Der Bootvorgang des Extreme3 erfolgt sehr flott, da ASRock auf viele Zusatz-Controller und -Funktionen zugunsten des Preises verzichtet. Daher ist das Betriebssystem bereits nach etwas mehr als einer halben Minute einsatzbereit. 

Prozessorspannung
Bios-Wert (Auto)1.3125 Volt
Auslesewert CPU-Z / SoftwareWindows IdleVolllast
1.28 Volt1.304 Volt

Die in Windows ausgelesene Spannung liegt nur geringfügig unter dem im BIOS eingestellten Wert. Unschönerweise steigt die Prozessor-Voltage bei Last an, trotz deaktivierter Load-Line-Calibration. Üblicherweise sollte der Wert mit steigender Auslastung fallen. Beim Betrieb entstehen dadurch zwar keine Probleme, trotzdem steigt die Leistungsaufnahme unnötigerweise um wenige Watt an.


Inhaltsverzeichnis

  1. ASRock 990FX Extreme3 Mainboard
  2. Spezifikationen & Lieferumfang
  3. Aufbau, Optik & Layout
  4. BIOS & Software
  5. So testet PC-Max
  6. Benchmarks: 3DMark 11 & PCMark 7
  7. Benchmarks: Anwendungen
  8. Benchmarks: Spiele
  9. Schnittstellenleistung
  10. Audioqualität & weitere Messungen
  11. Overclocking
  12. Fazit

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