Test: ASRock 990FX Extreme3 Mainboard
Spezifikationen & Lieferumfang
Obwohl das Extreme3 eher zu den vergleichsweise günstigeren AMD-Mainboards gehört, setzt ASRock auf den aktuellen Oberklasse-Chipsatz der Kalifornier in Form des 990FX. Demnach kann der Käufer dieser Platine alle möglichen Optionen der entsprechenden Prozessoren wie beispielsweise die Anbindung eines Crossfire- oder SLI-Gespanns mit den jeweils vollen 16 Lanes nutzen. Eine Konfiguration mit drei oder vier Grafikkarten ist aufgrund der Einschränkung des unteren PCI-Express-x16-Steckplatzes, der mechanisch nur vier Datenleitungen zur Verfügung stellt und dem Fehlen weiterer solcher Erweiterungsslots nicht anzuraten respektive nicht realisierbar.
| Hersteller | ASRock |
|---|---|
| Name | 990FX Extreme3 |
| Sockel | AM3+ |
| Chipsatz | AMD 990FX/SB950 |
| Prozessoren | FX, Phenom II, Athlon II, Sempron |
| Formfaktor | ATX / 30,5 x 21,8 cm |
| BIOS | UEFI (AMI) / 32 MB |
| Arbeitsspeicher: Bestückung | 4x DDR3 / Dual-Channel / max. 32 Gigabyte |
| Arbeitsspeicher: Frequenz | DDR3 2100/1866/1600/1333/1066/800 MHz |
| Arbeitsspeicher: Merkmale | Non-ECC / Unbuffered |
| Audio: Chip | Realtek ALC892 / 7.1-Kanal-Audio |
| Audio: Merkmale | Premium Blu-ray, THX TruStudio |
| LAN | Gigabit LAN / Broadcom BCM57781 |
| Multi-GPU | CrossFire / SLI |
| PCI-E-Lane-Aufteilung | 2 x 16 und 1 x 4 Lanes |
| Besondere Funktionen | XFast USB, XFast LAN |
| Preis | 93.00€ |
Dank der nutzerfreundlichen Sockelgestaltung finden alle aktuellen AMD-CPUs ihren Platz auf dem ASRock 990FX Extreme3. Dazu gehören nicht nur die neuen FX-Prozessoren, sondern auch die seit längerem erhältlichen Phenom-, Athlon- und Sempron-Ableger. Laut Hersteller können sogar Chips mit einer maximalen Verlustleistung von 140 Watt auf dem Board platziert werden.
Insgesamt 32 Gigabyte DDR3-Speicher kann der Nutzer in die vier RAM-Bänke des Extreme3 einstecken, welche den Dual-Channel-Modus unterstützen. In dieser Hinsicht steht die AMD-Platine aktuellen Sandy-Bridge-Mainboards in nichts nach. Die Frequenz der Speicherriegel kann ohne Änderung am Referenztakt maximal 1866 Megahertz betragen. Natürlich werden auch langsamere DIMMs bis hin zu DDR3-800 unterstützt - natürlich in der gewohnten Abstufung von 266 Megahertz. Laut Hersteller liegt das Maximum bei 2.100 Megahertz, dazu muss jedoch der Referenztakt auf mindestens 225 Megahertz angehoben werden.
Lieferumfang
Durch den geringen Anschaffungspreis fällt auch das Zubehörpaket recht spartanisch aus. Neben den obligatorischen Bestandteilen wie der Treiber-CD, der I/O-Blende und diversen Handbüchern liegen zwei SATA-6GB/s-Kabel und eine SLI-Brücke (fehlte leider bei unserem Presseexemplar) dem Lieferumfang bei. Außerdem ist noch ein 3,5-Millimeter-Klinken-Loop-Kabel zu finden, mit dem sich Musik eines portablen Audio-Geräts über den PC-Lautsprecher wiedergeben lässt, selbst wenn der Computer im S5-Ruhezustand verweilt. Weitere Beigaben erwarten den Käufer nicht.
Die Verpackung selbst ist optisch und ganz herstellertypisch ziemlich einfach gehalten.


Prozessorkühler durchlaufen bei uns einen umfangreichen Testparcour, in welchem sie sowohl mit den mitgelieferten als auch von uns ausgewählten Lüftern ihre Leistung unter Beweis stellen müssen ...