Test: OCZ RevoDrive 3 X2 – 480 Gigabyte SSD
Benchmarks
Auf dieser Seite werden die Ergebnisse der einzelnen Benchmarks in Diagrammen zusammengefasst dargestellt. Eines wird ganz besonders deutlich: Die für Enthusiasten konzipierte RevoDrive 3 X2 bleibt dank RAID0-Kombination aus vier SF-2281-Controllern in Sachen Performance logischerweise unübertroffen. Einfache SSDs haben das Nachsehen.
Laut OCZ kann die RevoDrive 3 X2 Transferraten von bis zu 1.500 MB/s lesend und 1.250 MByte/s schreibend erreichen. Die per ATTO-Benchmark ermittelten Werte liegen sogar noch etwas höher: Ganze 1.560 und 1.390 Megabyte pro Sekunde wurden beim Schreiben- respektive Lesevorgang ausgelesen. Damit bietet die RevoDrive 3 X2 fast die dreifache Performance einer Vertex 3 oder Agility 3. Natürlich lassen sich die Ergebnisse vergleichbarer SSDs mit einem Sandforce-Controller in der Praxis nicht einfach um den Faktor Vier multiplizieren, da bei einem RAID0-Verbund aufgrund der gleichmäßigen Datenaufteilung Leistung verloren geht.
AS SSD
Im AS-SSD-Benchmark werden realitätsnahe Ergebnisse ermittelt, sodass eine Beurteilung der praktischen Leistung der RevoDrive 3 X2 ermöglicht wird. AS SSD verwendet nicht-komprimierbare Daten, was für entsprechende SandForce-Controller den ungünstigsten Fall simuliert. Deshalb bringt RAID0 nur sehr wenig. Die Revodrive 3 X2 hebt sich in allen Testszenarien nur um ein paar Prozent von den einfachen SSDs ab. Was positiv auffällt, ist die geringe Zugriffszeit trotz zwischengeschaltetem RAID-Controller.
Iometer
Hier zeigen sich die Stärken der RevoDrive 3 X2: Die PCI-E-x4-Karte erzielt 200.835 Write-IOPS im Random-Write-4KB-Test. Eine Vertex 3 schafft etwa 60.000 IOPS. Besonders bei Serversystemen mit vielen gleichzeitigen Datenträgerzugriffen spielt der Testkandidat seine enorme Vorteile aus.
Sowohl SSDs, als auch HDDs durchlaufen einen von uns zusammengestellten komplexen Testparkur. Dieser beinhaltet drei verschiedene Benchmarks und resultiert in insgesamt 19 Einzelergebnissen ...