Vergleich: Fünf aktuelle Grafikkartenkühler im Test

Aktuelle High-End-Grafikkarten, die von den entsprechenden Boardpartnern im Referenzdesign erhältlich sind, kommen in der Regel mit einer einfachen Kühllösung daher. Letztere arbeitet mit einer vergleichsweise hohen Lautstärke und zugleich hohen Temperaturen, dem einige Bastler mit passenden Alternativ-Kühlern entgegenwirken können. Allerdings erschweren die vielen Modelle die Auswahl, weshalb wir aus diesem Grund fünf aktuelle VGA-Kühler von ARCTIC, Alpenföhn, Prolimatech sowie Scythe auf unseren Teststand geholt und gegeneinander antreten liessen.


Der Käufer einer einer AMD- oder Nvidia-Grafikkarte im Referenzdesign haben in den meisten Fällen vor, entweder einen passenden Wasserkühler zu nutzen oder einen der derzeit zahlreichen, erhältlichen Luftkühler zu montieren. Hierbei zu beachten ist vor allem, dass das entsprechende Modell mit der eigenen Grafikkarte kompatibel ist und außerdem noch adäquat kühlhalten kann. Nicht zuletzt werden dadurch weitere Übertaktungsreserven geschaffen, da bei einer besseren Kühlleistung die Kerntemperatur der GPU sowohl unter Last, als auch im Leerlauf wesentlich geringer ausfallen können. Allerdings müssen Interessierte auf zumeist drei oder gar vier Erweiterungskartensteckplätze verzichten. Wem dies jedoch kein allzu großer Wermutstropfen ist, kann mit einer äußerst geringen Geräuschkulisse und sehr geringen Temperaturen belohnt werden.

Mit ARCTIC, Alpenföhn, Prolimatech und Scythe haben wir vier Hersteller und insgesamt fünf aktuelle Ableger in Form des Accelero Mono Plus, Accelero Twin Turbo, Peter, MK26 sowie Setsugen II auf unseren Teststand geholt und gegeneinander antreten lassen. Mit welchen Kompatiblitätsproblemen sich Nutzer einer GPU mit dem Referenzdesign einer Nvidia GeForce GTX 670 auseinandersetzen müssen und wie sich die Kühler im Vergleich geschlagen haben, lest ihr auf den folgenden Seiten.

Hersteller Name Preis
ARCTIC Accelero Mono Plus 33.87€
ARCTIC Accelero Twin Turbo II 45.00€
EKL Alpenföhn Peter 90.96€
EVGA GTX 670 FTW Stock-Kühler -
Prolimatech MK-26 106.02€
Scythe Setsugen 2 54.91€


Inhaltsverzeichnis

  1. Fünf aktuelle Grafikkartenkühler im Test
  2. Arctic Accelero Mono Plus
  3. Arctic Accelero Twin Turbo II
  4. Scythe Setsugen II
  5. EKL Alpenföhn Peter
  6. Prolimatech MK-26
  7. So testet PC-Max
  8. Messungen: Temperaturen und Lautstärke
  9. Fazit

Kommentare

Guter Test vielen Dank. Warum wurden die Spannungswandlertemperaturen nicht genannt oder übersehe ich die in einer Tabelle? Das ist oft das Hauptproblem bei den Nachrüstmodellen weswegen der "Peter" auch in userreviews oft sehr schlecht abschneidet.

geschrieben am 21.05.2013 um 11:07 Uhr

Hi Bersekus!

Danke für dein Feedback!

1. Der Preis kommt davon zustande, dass wir die Links aus Amazon hier hineinnehmen und der Kühler eben dort so teuer ist - frag mich nicht wieso, scheint wohl nur dort zu sein. Natürlich habe ich da auch über Geizhals geschaut und eben anhand der dort angegebenen Preise den Award verliehen ;) (marcusi liegt also richtig!) Also wir haben da keinen Einfluss auf die Utopiepreise des Accelero Twin Turbo!

2. Ich habe in diesem Test zu den Pads gegriffen, da bei dieser Anzahl an Kühlern eben mit dem Wärmeleitkleber alles verdammt umständlich (schwer entfernbar, eventuell sogar mit bleibenden Überresten) und auch wegen der Vergleichbarkeit. JEDER dieser Kühler musste sich also mit den gleichen Bedingungen hier in den Test begeben - sprich: gleicher Untersatz für alle Passivkühler der entsprechenden Modelle!

3. Der Setsugen 2 hat hier so schlecht abgeschnitten, weil bei unserer Testgrafikkarte (GTX 670) die Spawas auf der anderen Seite sitzen und überhaupt nicht belüftet werden ( im Test auch erwähnt ) und das Layout auch vergleichsweise sehr komisch ist - ich selbst hatte ihn privat auf einer GTX 470 und da waren die Temps alle im grünen Bereich!

@Numrollen:

Die Temperaturen der Spawas haben wir ermittelt! Sind normal auch auf der entsprechenden Seite einsehbar!

@All:

Die korrigierten Werte des Peters folgen zeitnah! Auch wir haben hier viel zutun :)

Bis dahin, einen schönen Abend euch allen und danke fürs Feedback!
Werde alles im Hinterkopf behalten!

Viele Grüße,

Issam

geschrieben am 26.05.2013 um 18:48 Uhr

Moin Leute!

Wie bereits angesprochen, habe ich den Peter nochmals auf die GTX 670 montiert und einen kompletten Durchlauf gemacht. Heraus kamen die exakt! gleichen Werte wie beim ersten Mal. Geachtet habe ich natürlich auf einen ordentlichen Anpressdruck und auch darauf, dass keine Bauteile mit den Heatpipes in Berührung kommen!
Alle Werte konnten somit reproduziert werden und weichten innerhalb der Messtoleranz und der Umgebungstemperatur kaum bis sogar gar nicht von den Ersten ab.

Also bleibt es bei dieser Bewertung.

Viele Grüße, Issam

geschrieben am 30.05.2013 um 12:36 Uhr

AW: Fünf aktuelle Grafikkartenkühler im Test

Danke für die Mühe , Tja schlecht bleibt also schlecht. :D:thumbdown:

S3 mit Tapatalk

geschrieben am 30.05.2013 um 14:46 Uhr

Hi Bersekus!

2. Ich habe in diesem Test zu den Pads gegriffen, da bei dieser Anzahl an Kühlern eben mit dem Wärmeleitkleber alles verdammt umständlich (schwer entfernbar, eventuell sogar mit bleibenden Überresten) und auch wegen der Vergleichbarkeit. JEDER dieser Kühler musste sich also mit den gleichen Bedingungen hier in den Test begeben - sprich: gleicher Untersatz für alle Passivkühler der entsprechenden Modelle!



Für den Test kann ich das schon verstehen, macht halt viel Arbeit.
Verfälscht aber m.M.n das ergebnis der VRM Kühlung.
Schließlich bieten hier alle extra VRM Kühler, die natürlich alle unterschiedlich sind und leider auch nicht immer verwendbar sind (der vom TwinTurbo passt z.B. nicht auf die 7870 Myst+) an und dabei wird auch unterschiedlicher Wärmleitkleber verwendet.
Was halt auch u.U. sehr unterschiedliche Erbebnisse produziert.
Ich z.B. lege sehr viel Wert auf eine gute VRM kühlung die für mich fast wichtiger ist als die Kühlung der Graka, kühle VRM sorgen eben maßgeblich für eine gute Übertaktbarkeit.

Aus Erfahrung her weiß ich aber das das entfernen, von Wärmeleitkleber, gar nicht so dramatisch ist. Auch die Kleberreste sind normal nicht so schwer entfernbar. Würde bei 5 Grakas aber sicherlich insgesammt ca. eine Stunde Arbeit mehr ausmachen.

geschrieben am 03.06.2013 um 14:11 Uhr

Ich habe natürlich die Passivkühler genommen, die den entsprechenden Modellen beigelegt waren. Nur der Untersatz in Form der Pads war identisch!

Alle kommenden Kühler, die wir testen werden, bekommen weiterhin die Akasa Pads als Untersatz. Alleine schon an der Tatsache wie kühl die VRMs bleiben, sieht man, welcher Kühler die besseren Passivkühler hat oder eben besser die entsprechenden Bauteile belüftet. Da ist es letztendlich irrelevant, ob da Wärmeleitkleber, Paste oder auch Pads unter den Bausteinen sitzen.

Gruß,

Issam

geschrieben am 04.06.2013 um 14:44 Uhr

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