Titan CoolIdol im Test

Wir testen das neue Idol aus dem Hause Titan. Soviel vorab: Der Kühler entpuppt sich als Wolf im Schafspelz, und sorgt für Verwirrung an der Spitze unserer Kühlercharts.

Einleitung

Die Firma Titan ist uns durchaus ein Begriff, wenn es um Kühllösungen geht. Schon sehr lange stellt Titan preisgünstige Kühllösungen her, und zusammen mit Branchengrößen wie Coolermaster oder Zalman ist Titan sicherlich einer der ältesten Kühlerhersteller. Jedoch war es in der Vergangenheit sehr ruhig um Titan. Jetzt meldet sich der Hersteller mit einem neuen Modell zurück. CoolIdol, so der Name des neuesten Produktes.

Äußerlichkeiten

Der Lieferumfang ist obligatorisch: Kühler, Halterungen für Intel (LGA775) und AMD (AM2+/AM2/940/939/754), Wärmeleitpaste und eine kleine Lüftersteuerung für die Slotblende. Der erste Eindruck vom CoolIdol: Groß- Sehr groß.
Der CoolIdol sucht seinesgleichen wenn es um die Abmessungen geht. Wenn man den Kühlkörper genauer betrachtet handelt es sich um drei einzelne kleine Kühlkörper aus Alu-Lamellen, die jeweils durch zwei Heatpipes mit dem kupfernen Kühlerboden verbunden sind.

Oben auf dem gesamten Konstrukt liegt der 120mm-Lüfter, der über PWM-Technik gesteuert wird. Optisch macht der Lüfter, dank chromfarbenen Lüfterblättern, einiges her. Der Lüfter ist durch ein Lüftergitter geschützt.

Nachdem wir den CoolIdol etwas genauer unter die Lupe genommen hatten, fielen uns hier und da einige Verarbeitungsmängel auf. Beispielsweise ist der Lüfter mit einem kleinen Rahmen an den Kühlfinnen befestigt. Die Verbindung dieser beiden Teile wurde mit Schrauben realisiert. Diese wurden einfach in die Lamellen hineingedreht, was zu einer Verbiegung der Lamellen führt. Außerdem ist der Kühlkörper an sich an manchen stellen relativ krum. Die beiden großen Hälften der Kühllamellen weißen ungleichmäßige Spaltmaße zueinander auf. Auch ist der gesamte obere Teil des Kühlers um die Hochachse leicht verdreht im Vergleich zum Kühlerboden. Alle diese Mängel beeinträchtigen zwar nicht die Funktion des Kühlers, sollten jedoch trotzdem nicht vorkommen.

Die Installation des Kühlers ist nicht optimal gelöst. Die rückwärtige Halteplatte muss mit sehr kleinen Schrauben am vorderseitigen Kühler befestigt werden. Hier hätte Titan ruhig etwas größere Schrauben verwenden können.


Inhaltsverzeichnis

  1. Titan CoolIdol im Test
  2. Messwerte & Fazit

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