Test: Corsair Hydro Series H80 CPU-Kühler
Corsair H80 im Detail
Ausgeliefert wird die Corsair H80 sauber und sicher verpackt in einem schick gestalteten Karton. Alle nötigen Einzelteile sind durch ein passgenaues Papp-Inlet geschützt. So soll der Kühler unversehrt beim Kunden ankommen. Neben zwei Lüftern sind Montagematerial, eine Anleitung und natürlich der Kühler selbst im Paket enthalten. Die Wärmeleitpaste ist schon ab Werk auf dem Kühlerboden aufgetragen.
Die Corsair H80 ist eine gebrauchsfertige Flüssigkeitskühlung mit geschlossenem Kreislauf, wodurch sie vollkommen wartungsfrei ist. Die Nutzung und Installation ins System sollte daher selbst für Neulinge kein Problem darstellen. Das Kernstück des Kühlers ist das Kühlelement, welches den kupfernen Kühlblock, die Pumpe und die Lüftersteuerung in sich vereint. Durch die Bodenplatte wird die Wärme des Prozessors aufgenommen, an die Flüssigkeit weitergegeben und daraufhin durch die Pumpe über die Schläuche zum Radiator befördert. An Letzterem wird die abgegebene Hitze durch die beiden Lüfter abtransportiert. Dies kann je nach der Art der Lüfterpositionierung auf zwei verschiedene Arten geschehen: Entweder wird die Luft aus dem Heck herausgeblasen oder hineingesaugt. Die zuletzt genannte Variante wird von Corsair ausdrücklich empfohlen, denn sie bietet den Vorteil, dass der Radiator mit kühlerer Luft versorgt wird. Allerdings sollte in diesem Fall ein zusätzlicher Lüfter, beispielsweise im Deckel, für die Entlüftung sorgen.
Als Neuerung gegenüber den Hydro-Vorgängern wie der H70 oder der H50 kommt eine in den Kühler integrierte Lüftersteuerung zum Einsatz. Hier lassen sich beide mitgelieferten Lüfter anschliessen und in drei Stufen von relativ niedriger bis maximaler Drehzahl regeln. Die Pumpe und die Lüfter werden über einen 4-Pin Molex Stecker mit Strom versorgt. Desweiteren steht ein digitaler Konnektor für Corsairs "Link"-Technologie zur Verfügung. Die moderne Steuer- und Kontrolllösung erscheint in wenigen Woche und entlockt der H80 und H100 weitere hilfreiche Optionen. Dazu gehören beispielsweise die Justierung der Drehzahlen und das Auslesen der Flüssigkeitstemperatur.
| Hersteller | Corsair |
|---|---|
| Name | H80 |
| Maße (BxHxT) | 120x152x38mm |
| Gewicht | 1120g |
| Lüfterdurchmesser | 120mm |
| Heatpipes (Durchmesser) | 0 (0mm) |
| Kompatibilität | Intel LGA 775 & LGA 1366 & LGA1156 & LGA1155 & LGA 2011; AMD Sockel AM2(+) & AM3(+) |
| Preis | - |
Verarbeitung und Qualität
Produziert wird die H80 nicht mehr von Asetek, sondern von CoolIT. Die Verarbeitung ist tadellos. Zwar findet man im Bereich des Kühlkörpers hauptsächlich Kunststoff vor, trotzdem wirkt die Konstruktion recht robust und hochwertig. Auch der Radiator ist sauber verarbeitet und bietet keinen Anhaltspunkt für Kritik.
Montage
Bevor man den Kühlblock installieren kann, muss das Mainboard erst mit einer Backplate verschraubt werden. Je nach Gehäuse-Aufbau wird der Ausbau der Hauptplatine nötig. Dafür ist aber ein sicherer Halt des Kühlelements garantiert. Die H80 wird dann über vier Schraubelemente sicher mit der bereits angebrachten Backplate verbunden. Der Radiator findet seine Fixierung durch die Schrauben die auch die Lüfter an dem Wärmetauscher befestigen. Die H80 besetzt somit einen 120-Millimeter-Lüfterplatz, vorzugsweise an der inneren Rückwand. In den meisten aktuellen Gehäusen ist ein solcher Heck-Ventilator jedoch mittlerweile Standard. Die Schläuche sind mit zirka 28 Zentimetern für die vorgesehene Montage ausreichend lang dimensioniert.
Lautstärke
Im Gegensatz zu konventionellen Luftkühlern erzeugt neben den Lüftern ein zusätzliches mechanisches Element Laufgeräusche: die Pumpe. Zwar ist diese wahrlich nicht laut, aber in unserem Fall brummt und klackert sie ein wenig. In einem Silent-System und leiser Umgebung ist das entstehende Geräusch durchaus hörbar. Eine ebenfalls verbaute H100 läuft im Vergleich zur vorliegenden H80 fast lautlos. Demnach ist von einer geringen Serienstreuung auszugehen. Bei Problemen hilft Corsairs kulanter Service in jedem Fall weiter.






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