Vergleich: High-End-Prozessorkühler

Fazit

Am Ende des ersten Teils unserer großen Kühlerübersicht wollen wir nun nochmal alle positiven und negativen Seiten der Kühler Revue passieren lassen und ein abschließendes Fazit zu jedem Produkt abgeben.

Thermalright Venomous X

Mit dem Venomous X hat Thermalright einen weiteren High-End Kühler auf der Höhe der Zeit in ihrem Portfolio. Die Kühlleistung ist durchwegs auf einem sehr hohen Niveau, auch wenn selbige bei einem zweiten installierten Lüfter leider etwas einbricht. Besonders überzeugen konnte der Kühler dafür aber bei dem mitgelieferten Montagesystem. Dies zählt ohne Zweifel zu den Besten seiner Art und überzeugt durch seine Einfachheit beim Aufbau sowie dem Anpressdruck gleichermaßen. Leider müssen Anhänger von AMD weiterhin auf das bereits bekannte Montagekit für AM2(+)/AM3 zurückgreifen. Es bleibt abzuwarten, ob Thermalright auch hier in Zukunft noch nachbessert. Alles in allem überzeugt der Thermalright Venomous X durch eine gute Kühlleistung, eine einfache Montage und seiner äußerst guten Verarbeitung.

EKL Alpenföhn Matterhorn

Etwas enttäuscht wurden wir vom neuesten Sprössling aus dem Hause EKL Alpenföhn. So gut der erste Eindruck in puncto Lieferumfang und Verarbeitung auch war, die Kühlleistung konnte leider nicht vollends überzeugen. Zwar kann der Kühler auch heiße Prozessoren noch problemlos kühlen, für den relativ hohen Preis könnte man allerdings noch etwas mehr erwarten. Was schlussendlich bleibt ist ein interessanter Kühler mit nicht ganz alltäglichem Design, gepaart mit einem guten Lüfter und einer relativ einfachen und sicheren Montage.

Scythe Mugen 2 Rev. B

Eine rundum gelungene Vorstellung liefert der Mugen 2 im Vergleich. So schafft er es zwar nicht auf den ersten Platz, kann aber trotzdem noch mit sehr guter Kühlleistung aufwarten. Desweiteren eignet er sich für nahezu alle älteren und auch aktuellen Plattformen. Auch wenn die Montage nicht immer hundertprozentig überzeugen kann, der Preis kann es. So ist er nicht nur einer der günstigsten Kühler hier im Roundup, sondern hat auch alles Nötige, nebst PWM-Lüfter, im Lieferumfang um direkt loslegen zu können.

Scythe Yasya

Überraschend gut konnte sich auch der zweite Kühler aus dem Hause Scythe, der Yasya, schlagen. Neben außergewöhnlicher Optik und einer einfachen Montage bietet er eine gute Kühlleistung bei gleichzeitig günstigem Preis. Ansonsten gelten auch für den Yasya alle bereits gesagten Worte über den Mugen 2 Rev. B: plattformübergreifende Kompatibilität, sehr gute Verarbeitungsqualität und vollständiger Lieferumfang überzeugen.

Noctua NH-U12P SE2

Auch alle Optimierungen der Welt nützen leider nichts, wenn das Grunddesign schon recht stark angestaubt ist. So konnte Noctua zwar noch einiges aus dem Kühler herausholen, doch ist der Noctua NH-U12P SE2 größtenteils im Mittelfeld zu finden und kann auch mit einem zweiten Lüfter kaum an Kühlleistung zulegen. Der weite Lamellenabstand verhilft dem NH-U12P SE2 zumindest bei wenig Luftfluss zu einem überraschend guten Ergebnis, was den Kühler vor allem für Silent-Freaks interessant machen könnte. Ansonsten kann der Kühler durchwegs voll überzeugen, sei es Verarbeitung, Montage oder Lieferumfang. Auch Service wird bei Noctua groß geschrieben, wie man zum Beispiel immer wieder an den Aktionen für gratis Montagesysteme für alle neuen Plattformen sehen kann.

Beim Stöbern auf Amazon lassen sich neben den hier getesteten Prozessorkühlern weitere Ableger in diversen Bauarten und Lüfterbestückungen für einen fairen Preis finden.


Inhaltsverzeichnis

  1. High-End-Prozessorkühler
  2. Thermalright Venomous X
  3. EKL Alpenföhn Matterhorn
  4. Scythe Mugen 2 Rev.B
  5. Scythe Yasya
  6. Noctua NH-U12P SE2
  7. So testet PC-Max
  8. Serienlüfter im Überblick
  9. Ergebnisse mit Serienlüfter
  10. Ergebnisse mit einem Referenzlüfter
  11. Ergebnisse mit zwei Referenzlüftern
  12. Fazit
Produkt:

Preisvergleich


Kommentare

Die Kühlleistung reicht um einen Core i5 650 im Idle passiv zu kühlen ;)

geschrieben am 06.02.2011 um 15:27 Uhr

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