Vergleich: High-End-Prozessorkühler
EKL Alpenföhn Matterhorn
Alpenföhn, im OEM-Markt eher bekannt als EKL AG, war bisher vor allem für ihre Direct-Touch-Kreationen bekannt. Sowohl der Groß Glock’ner als auch der Brocken bekamen viel positives Resümee und konnten durch einfache Montage und gute Kühlleistung überzeugen. Doch nun gesellt sich ein neuer „Berg“ dazu, welcher, im Gegensatz zur bisherigen Firmenphilosophie, nicht mehr auf freiliegende Heatpipes setzt. Kombiniert mit sechs Heatpipes und gesteigerter Verarbeitungsqualität soll der Matterhorn neue Bestleistungen aufstellen.
Der Kühler im Überblick
Typisch für Alpenföhn-Produkte kommt der Matterhorn in einer stabilen, mit Bergmotiv bedruckten, Kartonverpackung. Für zusätzlichen Schutz befindet sich der Kühler zwischen zwei passgenauen Schaumstoffschalen, welche etwaigen Beschädigungen verhindern. Direkt nach dem öffnen der Verpackung lugt die weiße Schachtel hervor, in welcher sich das gesamte Zubehör, respektive Montagematerial, Wärmeleitpaste, Lüfterklammern, Anleitung und ein Adapter für den Lüfter, befindet. Der Lüfter selbst ist in einer weiteren Pappbox unter dem Kühler.
Der EKL Alpenföhn Matterhorn unterscheidet sich optisch deutlich von seinen Vergängern. Dies betrifft nicht nur die nun vorhandene Bodenplatte, welche bereits ab Werk spiegelnd und plan erscheint, sondern vor allem auch die neue Lamellenstruktur. Die Finnen sind dabei ähnlich derer des Xigmateks Thor's Hammer gestaltet und inneinander verschachtelt. Wie beim Thor's Hammer erzeugt auch dies zu Anfang den Eindruck eines sehr weiten Lamellenabstands, doch auch hier täuscht der erste Blick über den mittelmäßig engen Abstand der einzelnen Lamellen. Die Luft soll so einfacher eintreten können, umgeknickte Lamellenseiten verhindern ein vorzeitiges Austreten der dieser. Ein schönes Detail sind auch die nicht sichtbaren Heatpipeenden, diese werden nämlich von einer zusätzlichen und massiven Lamelle verdeckt. Apropos Heatpipes: Hier setzt EKL Alpenföhn auf insgesamt sechs 6-Millimeter Heatpipes.
| Hersteller | EKL Alpenföhn |
|---|---|
| Name | Matterhorn |
| Maße (BxHxT) | 138x158x100mm |
| Gewicht | 1067g |
| Lüfterdurchmesser | 120mm |
| Heatpipes (Durchmesser) | 6 (6mm) |
| Kompatibilität | Intel LGA 775 & LGA 1366 & LGA1156; AMD Sockel AM2(+) & AM3 |
| Preis | 57.12€ |
Verarbeitung und Materialgüte
Verarbeitungstechnisch kann sich der Matterhorn von seiner besten Seite zeigen. Die Materialstärke der Lamellen ist vergleichsweise dick gewählt und verleiht, zusammen mit den umgeknickten Seiten, dem Kühlkörper eine hohe Grundstabilität. Scharfe Ecken und Kanten sucht man vergebens. Die Heatpipes ziehen sich sauber und mit gutem Kontakt durch die Lamellen und der Boden bildet eine schöne und plane Fläche. Der Matterhorn ist rundum einfach sehr gut verarbeitet.
Montage
Auch die Montage wurde von Grund auf geändert. Je nach Plattform, also ob Intel oder AMD, werden zu Beginn erstmals die passenden Montagebügel ausgewählt. Die Bügel für Intel sind dabei universell für alle Sockel dieses Herstellers und dementsprechend verstellbar. Die Montage für Sockel LGA1366 ist hierbei am aufwendigsten, da hierfür keine Backplate beiliegt. Stattdessen sind einzelne Gewindeteile zu verwenden, welche mit doppelseitig klebenden Ringen am Mainboard befestigt werden. Anschließend werden die Abstandhalter mit diesen Verschraubt - die Unterlegscheiben hier nicht vergessen.
Nun muss die CPU nur noch mit Wärmeleitpaste versehen und der Matterhorn verschraubt werden. Durch die verstellbaren gefederten Schrauben kann es hier manchmal etwas hakeliger zur Sache gehen, sollte aber mit etwas Geduld dennoch recht schnell und einfach gehen. Der/die Lüfter werden mit leichtgängigen Klammern fixiert.
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