Vergleich: Corsair Air Series A70 & A50

Der Corsair A50 Prozessorkühler kommt in einer schick bedruckten Pappverpackung zum Kunden. Auf der Rückseite bzw. teilweise auch auf den Seiten wurden alle nötigen Infos zusammengefasst, welche auch die letzten offenen Fragen ausführlich beantworten sollten. Der Kühler selbst befindet sich gut geschützt und umhüllt in Schaumstoff. In einer separaten Schachtel befindet sich, neben dem Lüfter mitsamt Haltevorichtung, sämtliches Zubehör, bestehend aus Montagematerial für Intel- und AMD-Systeme, Wärmeleitpaste, Spannungsadapter für den Lüfter, einer Kurzanleitung und etwaigen Ersatzteilen.

Direkt nach dem Auspacken fällt wohl als erstes die sehr kompakte Bauform, verglichen mit so manch anderen aktuellen Kühlern, auf. Corsair vertraut hier drei 8-Millimeter-Heatpipes aus Kupfer die gesamte Wärmeableitung an. Da es sich um einen sogenannten „Direct-Touch“-Kühler handelt, bilden die Heatpipes auch direkt die Bodenplatte, nur getrennt von schmalen Stegen aus Aluminium. So soll die abgegebene Hitze schneller ihren Weg zu den zahlreichen Aluminiumlamellen finden. Ob dies nun allerdings wirklich förderlich für die Kühlleistung ist oder nicht, bleibt weiterhin umstritten. Der Kühlkörper weist eine leichte V-Form auf, was in diesem Fall nicht nur eine optische Spielerei ist, sondern vor allem den toten Punkt, den jeder Axiallüfter im Bereich der Lüfternarbe hat, ein wenig ausgleichen soll. Die oberste Finne wurde aus Gründen der Optik schwarz lackiert.

Technische Daten
HerstellerCorsair
NameA50
Maße (BxHxT)125x160x81mm
Gewicht480g
Lüfterdurchmesser120mm
Heatpipes (Durchmesser)3 (8mm)
KompatibilitätIntel LGA 775 & LGA 1366 & LGA1156; AMD Sockel AM2(+) & AM3
Preis75.00€

Verarbeitung und Qualität

Bei der Verarbeitung kann sich Corsairs Erstlingswerk durchaus sehen lassen. Der Direct-Touch-Boden ist sauber verarbeitet sowie ordentlich plan geschliffen. Auch die Lamellen wurden tadellos auf die Heatpipes gepresst und weisen allesamt einen gleichmäßigen Abstand zueinander auf - ein Verbiegen wird durch die umgeknickten Laschen an den Lamellenseiten wirkungsvoll verhindert. Auch die abschließende Finne wurde schön lackiert und macht dadurch optisch einen guten Eindruck. Merkmale wie zum Beispiel verlötete Lamellen oder eine einheitlichen Vernickelung sucht man allerdings vergebens. Für einen Kühler in dieser Preisklasse geht die Verarbeitung allerdings durchaus in Ordnung.

Montage

Die Montage gestaltet sich im Falle des A50 relativ einfach. Während Besitzer von AMD-Systemen den Kühler lediglich per simpler Halteklammer installieren müssen, ist die Montage auf Intel-Systemen etwas umfangreicher. Zunächst muss die verstellbare Backplate an das jeweilige System angepasst werden und anschließend unter dem Mainboard so platziert werden, dass die vier Gewindestifte durch die vier Löcher um den Sockel ragen. Durch die Heatpipes muss nun das Haltekreuz für die Intel-Montage gefädelt werden und mit vier Schrauben fixiert werden.

Hat man die CPU ausreichend mit Wärmeleitpaste versehen, kann auch schon der Kühler bzw. dessen Halterung auf die emporragenden Schrauben gesteckt und mit vier Rändelmuttern, welche langsam über Kreuz festgezogen werden sollten, auf die CPU gedrückt werden. Ein besonderes Highlight des Kühlers stellt die Art der Befestigung des Lüfters dar. So wird der Windmacher erst mittels vier weichen Entkopplern an einem Kunststoffrahmen befestigt, welcher schlussendlich nur noch auf den Kühler gesteckt werden muss - einfacher geht es kaum.


Inhaltsverzeichnis

  1. Corsair Air Series A70 & A50
  2. Corsair A50 im Detail
  3. Corsair A70 im Detail
  4. So testet PC-Max
  5. Serienlüfter im Überblick
  6. Ergebnisse mit Serienlüfter
  7. Ergebnisse mit einem Referenzlüfter
  8. Ergebnisse mit zwei Referenzlüftern
  9. Fazit

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