Test: Coollaboratory Liquid Ultra
Viele kennen wohl das folgende Problem: Es wurde viel Geld in eine gute Kühlung investiert, das Gehäuse mit zahlreichen Lüftern bestückt und viel über einen optimalen Luftstrom in Erfahrung gebracht. Nun fehlt nur noch eines - die passende Wärmeleitpaste! Eine gute zu finden ist dabei ein Leichtes, sich für eine zu entscheiden dafür umso schwerer. Noch weiter erschwert wird einem die Qual der Wahl durch zahlreiche Nischenprodukte, wie zum Beispiel Wärmeleitmittel aus reinem Metall. Coollaboratory, der Pionier in diesem Bereich, stellte mit der Liquid Ultra nun seine neueste Kreation der Öffentlichkeit vor und will den Großteil der bisherigen Nachteile vom flüssigen Metall beseitigt haben. Versprochen werden einfache Anwendbarkeit, perfekte Kühlleistung als auch eine problemlose Entfernbarkeit.
In diesem Test muss sich das neueste Werk seitens Coollaboratory unseren kritischen Blicken unterziehen und zeigen, ob es hält was der Hersteller so alles verspricht. Um die Leistung angemessen beurteilen zu können, haben wir uns zudem eine Sammlung an aktuell gefragten High-End Wärmeleitpasten besorgt - darunter Klassiker wie die Arctic Silver V, Arctic Cooling MX-2 oder auch Noctua NT-H1. Doch auch einige brandneue Produkte haben den Weg in unsere Redaktion gefunden, zum Beispiel die Arctic Silver Matrix als Nachfolger der wohl beliebtesten Wärmeleitpaste aller Zeiten sowie die Innovation Cooling Diamond, welche ihre Leistung aus pulverisierten Diamanten schöpfen soll.

Was diese und noch viele andere Wärmeleitpasten, mit Augenmerk auf die Coollaboratory Liquid Ultra, unter heutigen Konditionen so leisten und welche Paste das beste Ergebnis zu einem angemessen Preis liefert, dass wollen wir hier und heute klären.
Alle Grafikkarten werden auf ein und demselben Testsystem getestet. Anhand eine umfangreichen Auswahl an reproduzierbaren Benchmarks können wir die Leistung jeder einzelnen VGA genau bestimmen ...